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Die schwersten Anschläge auf Touristen in Ägypten seit 1990

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- Hamburg - Touristen sind in Ägypten seit den 1990er Jahren immer wieder Ziel terroristischer Angriffe islamischer Fanatiker geworden. Zu den schwerwiegendsten zählen:

07.04.05: Ein Selbstmordattentäter verletzt im Kairoer Basar Chan-al-Chalili drei ausländische Touristen tödlich.

07.10.04: Bei Anschlägen auf das «Taba Hilton»-Hotel an der israelisch-ägyptischen Grenze sowie zwei Touristencamps bei Nuweiba werden 34 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt. Die Opfer sind zumeist Israelis.

17.11.97: Beim bis dahin weltweit blutigsten Terroranschlag auf Touristen kommen in der oberägyptischen Stadt Luxor vor dem Hatschepsut-Tempel 58 Urlauber ums Leben, darunter 36 Schweizer und vier Deutsche. Bei dem Attentat sterben nach offiziellen Angaben auch vier unbeteiligte Ägypter und sechs der Attentäter. Zu dem Anschlag bekennt sich die islamische Terrororganisation «Gamaa Islamija».

18.09.97: Neun Deutsche und ein ägyptischer Fahrer sterben bei einem Anschlag auf einen Touristenbus vor dem Ägyptischen Museum in Kairo.

18.04.96: Im Kairoer Hotel «Europa» werden 18 Mitglieder einer griechischen Reisegruppe mit Maschinenpistolen erschossen.

27.09.94: Im Basar des Touristenortes Hurghada erschießen Islamisten zwei Deutsche und zwei Ägypter.

04.03.94: Eine deutsche Touristin wird tödlich getroffen, als ihr Schiff in der Provinz Assiut vom Nilufer aus beschossen wird.

26.10.93: Ein Fanatiker stürmt ins «Intercontinental»-Hotel in Kairo, beschimpft die «Ungläubigen» und erschießt vier Ausländer.

08.06.93: Auf der Straße zu den Pyramiden von Giseh wird ein Touristenbus mit einem Sprengsatz beworfen. Der einheimische Fahrer wird getötet. Mehr als 20 Fahrgäste werden verletzt.

04.02.90: Bei einem Terroranschlag auf einen mit israelischen Touristen besetzten Reisebus werden neun Israelis getötet und 21 weitere verletzt. Auch zwei Ägypter kommen ums Leben.

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