+
Ein Mitarbeiter steht im Kontrollraum der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, Eumetsat. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Sechs Milliarden Euro für neue Wettersatelliten

Offenbach/Darmstadt (dpa) - Sechs Milliarden Euro will das Satellitenunternehmen Eumetsat ab dem Jahr 2020 in insgesamt zwölf neue europäische Wettersatelliten investieren.

Kenneth Holmlund, Chef-Wissenschaftler von Eumetsat (Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten) stellte am Mittwoch gemeinsam mit Hans-Joachim Koppert, Leiter des Vorhersagebereichs des Deutschen Wetterdienstes (DWD), in Offenbach die Planungen für die nächste Generation neuer Wettersatelliten vor.

Anlass war das Jubiläum des Deutschen Wetterdienstes, der vor 50 Jahren die ersten Daten von Wettersatelliten empfing und damit die Wettervorhersage revolutionierte. "Die Satellitenbilder haben uns geholfen, die Qualität der Wettervorhersagen deutlich zu verbessern", sagte Koppert und fügte an: "Für die Vorhersagen werden heute 90 Prozent Satelliten-Daten genutzt."

Die neuen Meteosat- und Metop-Satelliten sollen nun dafür sorgen, wesentlich genauere Daten für die Wetterentwicklung und Klimaprognosen einsetzen zu können. Eumetsat wird von 30 europäischen Mitgliedsländern finanziert, darunter der DWD. Dessen Anteil an den Milliardeninvestitionen beträgt nach Auskunft von Holmlund etwa 20 Prozent, also rund 1,2 Milliarden Euro.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Todesschütze von Konstanz stand unter Drogen
Der 34-Jährige, der vor mehr als drei Wochen einen Türsteher vor einer Diskothek in Konstanz erschoss, stand zur Tatzeit erheblich unter Drogen und Alkohol. 
Todesschütze von Konstanz stand unter Drogen
Warum dieses Koala-Baby in der Wildnis keine Chance hätte
Mit seinem weißen Fell ist das Koala-Baby Joey aus dem Australia Zoo wahrlich eine Seltenheit. So süß es aussieht, in der Wildnis hätte es genau deshalb schlechte …
Warum dieses Koala-Baby in der Wildnis keine Chance hätte
Tote bei Erdbeben auf Urlaubsinsel Ischia
Angela Merkel ist oft zu Ostern da. Und im Sommer ist Ischia voller Touristen. Mitten in der Hochsaison wackelt die Insel. Häuser stürzen ein, Menschen sterben. Drei …
Tote bei Erdbeben auf Urlaubsinsel Ischia
Bahnsperrung im Rheintal löst Kritik an Bahn und Bund aus
Ein Tunnel sackt ab und eine der wichtigsten Bahnstrecken Europas ist von einem Tag auf den anderen unterbrochen. Nun mehrt sich Kritik an der Krisenkommunikation der …
Bahnsperrung im Rheintal löst Kritik an Bahn und Bund aus

Kommentare