USA: Sechs Menschen sterben bei Schießereien

St. Louis/New York - Bei zwei Schießereien im US-Bundesstaat Missouri sind am Dienstag sechs Menschen ums Leben gekommen. Zunächst hatte ein Mann offenbar nach einem Streit erst ein Paar und dann eine Frau erschossen.

Anschließend tötete er sich selbst. Sowohl bei dem Paar als auch bei der Frau fanden die Polizisten jeweils ein Kleinkind, beide unverletzt. Offenbar hatte sich die Frau in Todesangst noch schützend auf das eine Kind geworfen. Nur wenige Stunden später starben zwei Menschen vor einem Bestattungsinstitut in St. Louis.

Die Zahl der Verletzten war auch Stunden nach der Tat noch unklar. Die Schüsse fielen während der Trauerfeier für einen 27-Jährigen, der eine Woche zuvor niedergeschossen worden war. Die Polizei vermutet hinter den Morden einen Bandenkrieg. St. Louis gilt als eine der gefährlichsten Städte der USA und führt die Kriminalitätsstatistik immer wieder an.

dpa

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