SEK-Einsatz in Düsseldorf: Siebenjähriges Mädchen getötet 

SEK-Einsatz in Düsseldorf: Siebenjähriges Mädchen getötet 
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Als Zeichen der Anteilnahme nach der schweren Misshandlung eines sechsjährigen Mädchens liegen Blumen, Kerzen und Spielzeuge auf dem Spielplatz der Grundschule von Upgant-Schott.

Eltern äußern sich

Misshandelte Sechsjährige: So geht es dem Kind

Upgant-Schott - Ein Verbrechen an einem kleinen Mädchen erschüttert Ostfriesland. Der Täter ist geschnappt. Nun haben sich die Eltern des misshandelten Kindes über dessen Zustand geäußert.

Die auf einem Spielplatz in Ostfriesland misshandelte Sechsjährige ist auf dem Weg der Besserung. „Unserer Tochter geht es ganz langsam besser“, teilten die Eltern des Mädchens am Freitag in einer Erklärung mit. „Die ersten körperlichen Wunden heilen, was aus den seelischen Verletzungen wird, muss die Zeit zeigen.“

Die Sechsjährige war am 21. August schwer verletzt auf einem Spielplatz in Upgant-Schott entdeckt worden. Sie wurde zunächst in ein künstliches Koma versetzt und ist nach Polizeiangaben mittlerweile wieder wach. Die Fahnder nahmen wenige Tage nach dem Verbrechen einen 18-Jährigen fest, der die Tat zugab. Er sitzt wegen versuchten Totschlags und sexuellen Missbrauchs in Untersuchungshaft.

In ihrer zusammen mit der Opferschutz-Organisation Weißer Ring herausgegebenen Erklärung bedankten sich die Eltern für die Hilfe auch der Medien bei den Ermittlungen. Sie baten aber auch: „Versuchen Sie bitte nicht, zu uns oder unserer Familie Kontakt aufzunehmen.“ Sollte es weitere Entwicklungen geben, werde man erneut mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit treten. „Aber zur Zeit brauchen wir unsere Kraft und die unserer Familie für unsere Kleine.“ Für die Eltern ist vorstellbar, „dass es in der Familie des Täters ähnlich aussieht“.

Neben dem Dank an alle Helfer richteten die Eltern sich besonders an die Kinder, die die Sechsjährige fanden. „Ein ganz besonderer Dank geht an die drei Kinder, die unsere Tochter gefunden haben: Ihr habt Alles richtig gemacht!“

Auf die Spur des geständigen 18-Jährigen waren die Fahnder mit Hilfe eines Phantombilds gekommen. Eine Zeugin soll darauf den jungen Mann erkannt haben. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung erkannte eine Verkäuferin den 18-Jährigen an seinen Schnürsenkeln. Die Polizei wollte dies am Freitag nicht kommentieren.

dpa

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