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Sechs Menschen sind bisher Opfer der Wassermassen in Colorado geworden.

Über 500 Einwohner vermisst

Flut in Colorado fordert sechstes Todesopfer

Denver - Im US-Bundesstaat Colorado sind bei den heftigen Überschwemmungen bereits sechs Menschen ums Leben gekommen. Und wahrscheinlich wird es noch mehr Todesopfer geben.

Eine 80-jährige Frau ist das sechste Todesopfer der Überschwemmungen im US-Bundesstaaat Colorado. Sie sei in Larimer von einer Wassermasse mitgerissen worden, teilten die Behörden am Sonntag mit. Mehr als 500 Einwohner der Bezirke Larimer und Boulder galten am Sonntag noch als vermisst. Die Behörden appellierten an alle Flutopfer, sich zu melden, selbst wenn die Telefonverbindungen gekappt seien.

Rund ein dutzend Rettungshubschrauber, die von den US-Bundesbehörden und vom benachbarten Bundesstaat Wyoming zur Verfügung gestellt wurden, konnten derweil nicht eingesetzt werden, weil die starken Regenschauer anhielten.

Es müsse davon ausgegangen werden, dass die Zahl der Todesopfer weiter steige, sagte der Polizeichef von Boulder. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz, um den Flutopfern zu helfen. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Viele Ortschaften vor allem in bergigen Regionen waren von der Außenwelt abgeschnitten und zudem ohne Strom. Straßen verwandelten sich in Sturzbäche. US-Präsident Barack Obama erließ eine Notstandverordnung und sagte Bundeshilfen zu. Aus Jamestown waren 200 Einwohner per Hubschrauber gerettet worden.

AFP

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