Friseursalon
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Ein Schild mit der Aufschrift «Friseur» hängt an einem geschlossenen Friseursalon. Dürfen die Friseure bald wieder Kunden empfangen?.

Besser als Schwarzmarkt

Seehofer für Öffnung der Friseursalons

Die Lage auf den Köpfen in Deutschland ist ernst: Die Haare werden immer länger und viele Menschen vermissen den Friseurbesuch. Da kommt ein Vorschlag von Bundesinnenminister Seehofer gerade zur richtigen Zeit.

Berlin (dpa) - Friseursalons sollten nach Ansicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer bald wieder öffnen dürfen.

«Ich bin in der aktuellen Situation ganz klar für eine Verlängerung der Corona-Schutzmaßnahmen«, sagte der CSU-Politiker dem «Spiegel». «Wir sollten aber diejenigen Maßnahmen zurücknehmen, die ganz offensichtlich keine Schutzwirkung entfalten», fügte er hinzu.

Bei den Friseuren habe sich «regelrecht ein Schwarzmarkt» entwickelt. Immer mehr Menschen würden sich auf anderen Wegen und dann eben auch ohne Hygienekonzepte die Haare schneiden lassen. Das sei viel gefährlicher, als Friseurläden mit einem strengen Hygiene-Konzept die Öffnung zu gestatten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Donnerstag im Interview mit RTL und ntv verraten: «Also, ich freue mich auch, wenn Friseure mal wieder auf machen können.» Dabei geht es der Kanzlerin in Sachen Haarstyling noch besser als dem Normalbürger. Sie habe Unterstützung durch eine Assistentin, Hygiene-Maßnahmen würden dabei eingehalten, sagte sie auf die Frage, wer sich denn in diesen Lockdown-Zeiten um ihre Frisur kümmere.

© dpa-infocom, dpa:210205-99-320278/3

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