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Nach Mobbingvorwürfen aus den eigenen Reihen wird ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Kölner Polizei aufgelöst. Foto: Marius Becker/Archiv- und Symbolbild

SEK-Beamte sollen in Dienststelle randaliert haben

Köln (dpa) - Das Kölner Polizeipräsidium prüft Medienberichte, nach denen SEK-Beamte aus Wut über die Auflösung der Einheit in ihrer Dienststelle randaliert haben sollen. Beamte sollen mit einer Kettensäge ihren selbstgestalteten Aufenthaltsraum zerstört haben.

Zudem sollen nach Informationen der "Bild"-Zeitung und des WDR SEK-Beamte nach Bekanntwerden der Einheitsauflösung am Dienstagnachmittag mit einem Motorrad über den Flur gefahren sein. Die Kölner Polizei prüfe die Medienberichte, sagte ein Sprecher.

Ob Beamte alkoholisiert waren, sei ebenfalls noch nicht erwiesen. Sicher sei bisher, dass die Polizisten außerhalb des Gebäudes zusammen zum Abschied gegrillt hätten. Die Beamten hätten private Gegenstände und Möbel aus dem Raum entfernt. Dabei habe es eine "beträchtliche Geräuschkulisse" gegeben. Zudem sei sicher, dass ein Motorrad aus dem Gebäude geschoben wurde. "Ich will niemanden in Schutz nehmen. Dennoch sollte man mit solchen Vorwürfen vorsichtig sein. Für die Kollegen bricht gerade eine berufliche Welt zusammen", sagte er.

Nach Mobbingvorwürfen aus den eigenen Reihen und internen Untersuchungen hatte der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers am Dienstag mitgeteilt, dass das dritte Spezialeinsatzkommando (SEK) aufgelöst wird.

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