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Selbstmordattentäter tötet 25 Rekruten im Irak

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- Bagdad/Kairo - Ein Selbstmordattentäter hat am Freitag bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro der irakischen Armee mindestens 25 Männer mit in den Tod gerissen. Die Iraker wollten sich für den Dienst beim Militär bewerben. Nach Angaben der Polizei in Mossul wurden bei dem Anschlag in Al-Rabia nahe der syrischen Grenze zudem weitere 35 Menschen zum Teil schwer verletzt. Der Selbstmordattentäter, der einen Sprengstoffgürtel trug, hatte sich vor dem Rekrutierungsbüro unter die Wartenden gemischt.

Die meisten Anschläge im Irak treffen Angehörige der Sicherheitskräfte und Iraker, die sich für den Dienst bei Armee oder Polizei bewerben wollen. In Falludscha bombardierten Aufständische am Freitag eine Polizeistation. Die Wache wurde nach Angaben der Polizei zerstört. Verletzt wurde niemand.

Bei einem Luftangriff der US-Armee im Westirak wurden nach Angaben des Militärs vier Iraker und fünf Syrer getötet. Die US-Armee erklärte, eine irakisch-amerikanische Patrouille sei in Cykla in der Nähe der Stadt Haditha von "Terroristen" mit Panzerfäusten angegriffen worden. Die Soldaten forderten Unterstützung durch die Luftwaffe an, die später drei Gebäude zerstörte, in denen sich die Angreifer versteckt hatten. Zwei Angreifer seien gefangen genommen worden. Die US-Armee berichtete außerdem, zwei Marineinfanteristen seien am Donnerstag von Aufständischen in Cykla getötet worden.

Amerikanische und irakische Truppen nahmen in Mossul nach US-Militärangaben den mutmaßlichen Anführer einer größeren El-Kaida-Zelle fest. Wie das Militär am Freitag berichtete, wurde Ammar Abu Bara bereits am Mittwoch gefasst. Nach Angaben des TV-Senders AlIrakija nahmen Spezialeinheiten des Innenministeriums in der Nacht zum Freitag bei einer Razzia im Al-Amil Viertel in Bagdad 51 mutmaßliche Aufständische fest.

Auf einem Feld südlich von Bagdad entdeckte eine Polizeipatrouille am Vortag fünf Polizisten und zwei Iraker, die enthauptet worden waren. Sie sollen mit der US-Armee zusammengearbeitet haben.

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