Selbstmordattentäterin tötet an Erez-Kontrollpunkt vier Israelis

- Gaza - Eine palästinensische Selbstmordattentäterin hat sich am Mittwoch an einem israelischen Kontrollpunkt zum Gazastreifen in die Luft gesprengt und dabei vier Israelis mit in den Tod gerissen. Bei dem Anschlag wurden nach israelischen Medienberichten auch mindestens zehn Menschen verletzt.

 

Zu der Tat bekannten sich in einem Flugblatt die radikal-islamische Hamas-Bewegung und die FatahSplittergruppe Al-Aksa-Brigaden. Unter den Toten sind drei Soldaten.

Die 22-jährige Mutter zweier Kinder zündete in einem Sicherheitsgebäude einen Sprengstoffgürtel, den sie sich um den Leib geschnallt hatte. An dem Erez-Kontrollpunkt überwachen israelische Soldaten den Personenverkehr. Den Übergang nutzen morgens Tausende palästinensische Arbeiter und Händler, die eine Arbeitserlaubnis für Israel haben.

Ein israelischer Armeegeneral sagte, es sei der Attentäterin unter einem Vorwand gelungen, in das Gebäude vorzudringen. Sie sagte den kontrollierenden Soldaten, sie habe eine Stahlplatte in ihrem Bein, die einen Alarm des Metalldetektors auslösen könne. Während die Kontrolleure dann eine Soldatin für eine Körperkontrolle herbeiriefen, lief sie in das Gebäude und zündete den Sprengsatz.

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