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Miroslav Miskovic

Serbe unter Korruptionsverdacht

Mann stellt zwölf Millionen Euro Kaution

Belgrad - Der wegen Korruption in Untersuchungshaft sitzende Serbe Miroslav Miskovic kommt nach Zahlung einer Kaution von 12 Millionen Euro frei.

Der 68-Jährige habe die höchste Kaution in der Geschichte des Balkanlandes hinterlegt und könne das Gefängnis verlassen, berichteten die Medien am Montag übereinstimmend in Belgrad.

Miskovic ist wegen groß angelegten Betrugs angeklagt und war seit Dezember in Haft. Ihm drohen bei einer Verurteilung bis zu zehn Jahren Gefängnis. Gemeinsam mit ihm wird auch sein Sohn Marko beschuldigt, der sich im Hausarrest befindet.

Miskovic hatte sich seit den 90er Jahren mit Hilfe enger politischer Beziehungen sein Firmenimperium aufgebaut, das teils marktbeherrschende Stellungen in den Branchen Einzelhandel, Versicherungen, Immobilien und Auto besaß. Zahlreiche Politiker sollen nach Medienberichten auf der Gehaltsliste des Unternehmers gestanden haben. Im Gegenzug soll die Politik ihm zum Beispiel Grundstücke zu Spottpreisen überlassen haben.

dpa

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