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Dieses Schild zeigt Sava Savanović, der aktuell wieder im serbischen Dorf Zarožje sein Unwesen treiben soll.

Es gibt sogar eine offizielle Warnung 

Serbisches Dorf in Angst: Geht dieser Vampir um?

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Zarožje - Kein Witz: Im serbischen Dorf Zarožje geht die Angst vor einem Vampir um. Die Gemeindevertretung warnt: Bürger sollen sich mit Knoblauch und Kruzifixen schützen!

Während im Rest von Europa die Massen für den letzten Teil der kitschigen Vampir-Romanze "Twilight" in die Kinos strömt, beschäftigt die Einwohner des Dorfes Zarožje im Westen Serbiens die konkrete Furcht vor einem legendären Blutsauger, der wieder sein Unwesen treiben soll. Dessen Name lautet Sava Savanović und der Unhold gilt im serbischen Volksglauben als erster Vampir. Er soll in einer alten Wassermühle am Fluss Rogačica gehaust haben. Sava Savanović, so heißt es, soll Müller, die mit ihrem Getreide zur Mühle kamen, getötet und ihr Blut getrunken haben.

Vor wenigen Tagen ist eben jene Wassermühle, die bislang als Touristenattraktion galt, eingestürzt. Offenbar fühlte sich in den vergangenen Jahren niemand dafür zuständig, am stark baufälligen Gebäude Reparaturarbeiten vorzunehmen. Nun stehen den Dorfbewohnern vor Angst die Nackenhaare zu Berge. Sie mutmaßen: Weil die eingestürzte Vampir-Mühle unbewohnbar ist, sucht Sava Savanović derzeit nach einer neuen Bleibe.

Serbisches Dorf in Angst: Geht hier ein Vampir um?

Serbisches Dorf in Angst: Geht hier ein Vampir um?

Bürgermeister Miodrag Vujetic erklärte gegenüber der englischen Zeitung Daily Mail: "Die Leute sind besorgt. Jeder kennt die Legende um diesen Vampir. Und der Gedanke, dass er jetzt obdachlos ist und ein neues Heim und möglicherweise auch neue Opfer sucht, ängstigt die Menschen. Wir haben alle Angst!"

Er verstehe, dass Leute, die nicht in der Region leben, möglicherweise über diese Angst lachen. Aber niemand in der Gegend um Zarožje habe einen Zweifel an der Existenz von Vampiren.

Bürgermeister Vujetic bestätigte der Zeitung auch, dass die Gemeindevertretung den Bürgern empfohlen habe, sich mit Knoblauch einzudecken, da Vampire dessen Geruch bekanntlich nicht ausstehen könnten. Außerdem erklärte er: "Wir haben sie auch daran erinnert, dass sie ein Heiliges Kreuz in jeden Raum ihrer Häuser stellen sollen."

Ein Schild warnt Autofahrer sogar schon an der Straße zum Dorf vor Sava Savanović. Man will ja niemanden unwissend in ein Vapir-Gebiet fahren lassen. Übrigens: In der Gegend um Zarožje ist die Nachfrage nach Knoblauch in den vergangenen Tagen sprunghaft gestiegen. Sicher ist sicher! 

fro

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