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"Bitte erlaubt mir, euer Abendessen zu zahlen": Die Serviettenbotschaft von Lee Ballantyne (Zum Vergrößern hier klicken)

Herzzerreißende Geste

Serviettenbotschaft: Witwer rührt zu Tränen

Barrie - Netz feiert Witwer: Mit einer herzzerreißenden Serviettenbotschaft lädt ein Kanadier ein junges Paar im Restaurant spontan ein. Dahinter steckt eine traurige Geschichte.

Er hat tausende von Internetnutzern tief berührt: Ein Witwer aus Kanada hat in einem Restaurant eine herzzerreißende Serviettenbotschaft hinterlassen. Auf ihr bat er ein junges Paar, die Rechnung für deren Essen übernehmen zu dürfen.

Dass Menschen auf der ganzen Welt von seiner schönen Geste berührt sein würden, hätte Lee Ballantyne aus der kanadischen Kleinstadt Barrie wohl nie gedacht. Aber im Netz entwickelte sich die Serviettenbotschaft zum Dauerbrenner.

Die jungen Leute hatten Ballantyne an die Zeit mit seiner Frau erinnert. Bei seinem ersten Restaurantbesuch alleine nach dem Lungenkrebs-Tod seiner großen Liebe Carol (62) wollte der 65-Jährige deswegen ein Zeichen für ihre Erinnerung setzen.  

"Hi! Ihr kennt mich nicht, aber meine wunderschöne Frau ist letzte Woche nach 43 Jahren (Ehe) gestorben. Heute Abend bin ich zum ersten Mal alleine essen gegangen", ist auf der Serviette zu lesen. "Ihr erinnert mich an uns vor vielen Jahren. Bitte erlaubt mir, euer Abendessen zu zahlen. Genießt es! Es wird ein Lächeln auf Carols Gesicht zaubern und mich glücklich machen… fürs Erste. Frohes neues Jahr!"

Kellnerin und Koch weinten

Die Mitarbeiter des Restaurants überbrachten dem jungen Pärchen die frohe Kunde. Die Angestellten waren zutiefst berührt von der Aktion. "Ich habe geweint. Die Kellnerin und der Koch haben geweint. Das war eine der schönsten Gesten, die ich je erlebt habe", sagte Restaurant-Besitzerin Lindsay Weiss der Nachrichtenseite TODAY.com.

Das Restaurant-Team machte ein Bild von der Serviette und verbreitete es in den Sozialen Netzwerken. Dort machte es rasend schnell die Runde und rührte User aus aller Welt. "Ich kann nur hoffen, dass es auch für mich nach dem Tod etwas zu Lächeln gibt", schreibt ein Nutzer. "Was für eine schöne Geste."

Nachdem einige Kommentatoren die Echtheit der Aktion angezweifelt hatten, meldete sich Ballantynes Sohn Jason im Netz zu Wort und bestätigte des Geschehene. Auf seinem Blog bedankte er sich für die Anteilnahme an der Geschichte seiner Familie. Auf der Seite hatte er längere Zeit schon über den Abschied von seiner Mutter und ihre Krankheit geschrieben. Am meisten gefreut hätten ihn die vielen Nachrichten von Menschen, denen die Geschichte Mut gegeben hätte, schrieb er.

wei

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