Thomas Tuchel ist nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund

Thomas Tuchel ist nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund
+
In der Justizvollzugsanstalt Werl hat sich ein Sex-Mörder erhängt (Archivbild).

Sex-Mörder erhängt sich im Knast

Düsseldorf - Fünf Monate nach der Tötung seiner Freundin in einer “Liebeszelle“ hat ein verurteilter Sexualmörder sich im Gefängnis das Leben genommen.

Der 50-jährige Häftling wurde in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Werl tot aufgefunden. Auch in der JVA Remscheid nahm sich ein Mann das Leben. Eine Sprecherin des Düsseldorfer Justizministeriums bestätigte am Montag einen entsprechenden Vorabbericht der “Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).

Der 50-Jährige hatte am 11. April dieses Jahres seine 46 Jahre alte Freundin getötet. Er hatte zwei Messer sowie einen Radmutterschlüssel in den Besucherraum der JVA Remscheid geschmuggelt. Der Besuch der Frau bei dem Häftling wurde nicht überwacht. Sie wurde tot mit Stichverletzungen im Oberkörper, Würgemalen am Hals und einer Kopfverletzung aufgefunden. Der Mann hatte danach versucht, sich die Pulsadern aufzuschneiden, sich aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Er war 1991 wegen Mordes und sexuellen Kindesmissbrauchs an einem neunjährigen Mädchen zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt worden. Bei dem Toten in der JVA Remscheid handelt es sich laut “Rheinischer Post“ nach Angaben der Anstaltsleitung um einen 42 Jahre alten Mann, der seit September wegen Diebstahls in Haft war. Er sei mit zwei anderen Gefangenen in einer Dreier-Zelle untergebracht gewesen und habe sich im abgetrennten Sanitätsbereich erhängt.

Auch Häftling in JVA Aachen tot aufgefunden

Die Sprecherin des NRW-Justizministeriums teilte außerdem mit, dass am Wochenende ein 46 Jahre alter Häftling in der JVA Aachen tot aufgefunden worden war. Das Obduktionsergebnis steht noch aus. Bislang gehe man aber von einer natürlichen Todesursache aus. Der CDU-Rechtsexperte Peter Biesenbach sprach laut “Bild“-Zeitung (Dienstagausgabe) von einem “schwarzen Wochenende für den NRW-Strafvollzug“.

Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) solle dazu im Landtag Auskunft geben. Nach Angaben Biesenbachs gab es bereits Anfang Oktober einen Suizid in der Haftanstalt Essen. Dabei habe sich ein 28-jähriger, der sich bereits zwei Mal vorher das Leben nehmen wollte, schließlich am Fensterkreuz erhängt.

In den vergangenen Jahren hatte es in NRW-Gefängnissen jeweils zwischen 11 und 22 Selbstmord-Fälle gegeben. In NRW sind rund 18.000 Personen inhaftiert.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tagelanges Martyrium: Mann von Frauen betäubt und vergewaltigt
Pretoria - Ein schreckliches Martyrium musste ein 23-Jähriger in Südafrika über sich ergehen lassen. Nachdem er nichtsahnend in ein Taxi stieg, wurde er von drei Frauen …
Tagelanges Martyrium: Mann von Frauen betäubt und vergewaltigt
15-Jährige tot im Münchner Eisbach - Hintergründe unklar
Nach dem Tod einer 15-Jährigen im Münchner Eisbach ist der Hergang des Unglücks weiter unklar.
15-Jährige tot im Münchner Eisbach - Hintergründe unklar
Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen mit Farbe beschmiert
Kopenhagen (dpa) - Die Statue der kleinen Meerjungfrau in Kopenhagen ist in der Nacht zu Dienstag mit roter Farbe besprüht worden. Das teilte die Polizei auf Twitter …
Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen mit Farbe beschmiert
Betrüger erschummelt 45.000 Euro mit einer Pfandflasche - und kriegt nun große Ehre
Weil er dringend Geld brauchte, hat ein Mann in Köln einen dreisten Trick angewandt. Mit einer einzigen Pfandflasche erschummelte er 45.000 Euro. Jetzt wird ihm noch …
Betrüger erschummelt 45.000 Euro mit einer Pfandflasche - und kriegt nun große Ehre

Kommentare