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Eine neue Studie der Dating Plattform www.secret.de untersucht das Sexleben der Deutschen.

Vibrator ist Lust-Spielzeug Nummer Eins

Sex-Studie: So ticken die Deutschen

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München - Der Vibrator ist unser liebstes Sexspielzeug. Wir stehen auch auf Reizwäsche und Noppenkondome. Und bei den meisten geht es in der Phantasie wilder zu als in Echt. Das zeigt eine neue Studie über unser Sexleben.

Der Deutsche und die Sex-Spielzeuge

Laut einer großen Sex-Studie der Dating-Plattfom Secret haben 80 Prozent der Deutschen bereits Erfahrung mit erotischem Spielzeug gemacht. Die beliebtesten Sex-Gimmicks der Deutschen sind allerdings wenig ausgefallen: Ganz oben auf der erotischen Beliebtheitsskala stehen der Vibrator, gefolgt von Noppenkondomen und Reizwäsche. Immerhin 12 Prozent der 5.500 befragten Secret-Mitglieder haben bereits Erfahrung mit Bondage-Material wie Knebeln, Handschellen, Fesseln und dergleichen gesammelt.

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Das Antwortverhalten unterscheidet sich deutlich nach den Geschlechtern. So haben Frauen bereits zu 95 Prozent Erfahrung mit Sex-Spielzeug gemacht, aber nur 83 Prozent der Männer. Vor allem Vibratoren und Dildos stehen bei den Damen hoch im Kurs: 37 Prozent wollen laut Studie nicht auf diese Gimmicks verzichten. Und rund 20 Prozent der Frauen können sich ein Sexleben ohne Reizwäsche nur schwer vorstellen (Männer: 11,4 Prozent).

Fessel-Spiele

Auch in Sachen Bondage gehen die Frauen mit einem leichten Vorsprung voran: Bei 12,4 Prozent sind Knebel und Handschellen heiß begehrt, während nur 11,3 Prozent der Männer Wert darauf legen, ihre Erotik am Bettpfosten angekettet auszuleben.

Angeregt vom Bestsellertitel „Shades of Grey“ sehnen sich aber auch viele andere User von www.secret.denach Fesselspielchen, auch wenn sie diese bisher nicht anwenden. Immerhin 14,6 Prozent der Frauen und 12,8 Prozent der Männer gaben an, entsprechende Praktiken gerne einmal ausprobieren zu wollen.

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Ganz oben auf der Hitliste der erotischen Sextoy-Wünsche steht aber die Liebesschaukel: 23 Prozent der Damen und 18,9 Prozent der Herren glauben, ihren erotischen Mehrwert mit diesem Instrument steigern zu können. Insgesamt 13,9 Prozent der Befragten wollen hingegen keine Sextoys ausprobieren.

Unsere Sex-Phantasien

Jeder zweite der 5.500 Studienteilnehmer leidet darunter, dass es in seiner Phantasie deutlich wilder zugeht, als im realen Leben. Allerdings gibt es klare Unterschiede zwischen den Geschlechtern: So klagen 37 Prozent der Frauen darüber, dass sie ihr Sexleben nicht richtig ausleben können, aber ganze 56 Prozent der Männer. 30,7 Prozent der Frauen sehen keinen Unterschied zwischen ihren sexuellen Phantasien und der Realität. Sie leben ihre Phantasien voll und ungezügelt aus. Allerdings: 8,2 Prozent der Damen geben an, dass Sex in ihren Vorstellungen zärtlicher ist und länger dauert als in im realen Leben.

So oft denken wir an Sex

Die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei den Männern könnte darauf zurückzuführen sein, dass Männer häufiger erotischen Phantasien nachhängen als Frauen. 40 Prozent der männlichen Befragten schwelgen mehrfach am Tag in erotischen Träumereien, aber nur 27 Prozent der weiblichen Studienteilnehmer. Rund 5 Prozent der Männer denken sogar stündlich oder mehrfach in der Stunde an Sex. Bei Frauen sieht es anders aus: Rund 44 Prozent geben sich immerhin mehrfach in der Woche dem erotischen Kopfkino hin, 22,4 Prozent aber nur mehrfach im Monat.

Hier holen wir unsere Inspirationen

Trotz ausgeprägter sexueller Phantasie bei den Herren der Schöpfung, behält jeder vierte Mann seine Sehnsüchte für sich. Jeder zweite spricht immerhin mit seiner Partnerin – wenn er eine hat – offen über seine Wünsche. Lediglich 19 Prozent tauschen sich mit Freunden aus.

Frauen sind hier deutlich kommunikativer: Jede Dritte bespricht ihre erotischen Wünsche offen mit der besten Freundin, nur 19 Prozent behalten ihre Phantasien für sich.

Einig sind sich die Geschlechter bei der Kommunikation im Rahmen einer Affäre: „Ich hole mir was ich will und spreche offen über meine Wünsche“, sagen zwei Drittel der Befragten.

Auch bei der erotischen Konversationen mit Unbekannten kommen Männer und Frauen zu ähnlichen Bewertungen: 59,9 Prozent der Frauen und 66,8 Prozent der Männer finden diese spannend.

Das regt unsere Phantasie an

Doch was regt die sexuelle Phantasie der Deutschen am meisten an? Platz Eins: Anregende Gespräche. 27 Prozent der Frauen holen sich hier ihre Inspiration, gefolgt von erotischer Literatur beziehungsweise erotischen Hörbüchern. Mit Pornofilmen bringen sich 17,5 Prozent der Frauen in Stimmung.

Bei den Männern geht es auch in dieser Hinsicht anders zu: 28 Prozent lassen sich von Alltagsmomenten inspirieren, etwa durch den flüchtigen Blick zur attraktiven Frau am Nachbartisch im Straßencafé. Pornos landen mit 23,8 Prozent auf dem zweiten, anregende Gespräche mit 21,2 Prozent auf dem dritten Platz.

Auch Erotikmessen sind nicht unbeliebt: Jeder Vierte hat schon einmal eine besucht.

fro

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