Modewoche in Berlin: Sexy Party zur Eröffnung 

Berlin - Es war wild, sexy und ziemlich heiß – mit Burlesque-Tänzerinnen und Livemusik stieg in der Nacht zu Mittwoch die traditionelle Eröffnungsparty für die Modemessen "Bread & Butter" und "Premium" in Berlin.

In Berlin dreht sich seit Mittwoch alles um die Modetrends für den kommenden Winter. Neben den Messen Bread & Butter und der Premium begannen die Laufstegschauen der Fashion Week auf dem Bebelplatz. Bis zum Wochenende werden in der Stadt rund 200 000 Besucher erwartet. Berlins Regierungschef Klaus Wowereit (SPD) sagte beim Eröffnungsrundgang der auf Jeans spezialisierten Bread & Butter, die Modewoche bringe 140 Millionen Euro Umsatz für Berlin.

Berliner Fashionweek: Heiße Trends und sexy Models

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Vergleiche mit Paris oder Mailand lehnte Wowereit ab. Berlin wolle nicht bei der Haute Couture mitmischen, sei dafür aber bei Streetwear und jungen Designern stark. “Wir wollen nicht kopieren, sondern unsere Eigenständigkeit leben“, sagte er auf dem alten Flughafen Tempelhof. Messechef Karl-Heinz Müller zeigte sich optimistisch. “Der Branche geht es gut.“ Zum Auftakt strömten Tausende Besucher in die historischen Flughafenhallen. Bei der Eröffnungsparty am Vorabend gab es Boxkämpfe, Casino-Tische, Burlesque-Kostüme und Swing im Stil der 20er Jahre. Die erste Show auf dem Bebelplatz bestritt das belgische Duo A.F. Vandevorst: Zu sehen waren Strickwaren in Naturfarben wie Braun und Beige. Wie ein Leitmotiv zog sich ein roter Wollfaden durch die gesamte

Kollektion. Daneben dominiert schwarz für die Wintersaison 2011/2012. Bis zum Wochenende stehen 40 Laufstegschauen und Präsentationen zu den Trends des kommenden Winters auf dem Programm. Mit dabei sind Rena Lange, Guess Jeans, Escada Sport, Michael Michalsky und Hugo Boss. Mittwochnachmittag lud der für seine provokanten Kreationen bekannte Designer Patrick Mohr zur Show.

dpa

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