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Sieben Meter hoher Feuerstrahl- Bohrer traf auf Methangas

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Athen - Die Einwohner der Ortschaft Spathovounion auf der griechischen Halbinsel Peloponnes erleben derzeit ein Phänomen: In der Nähe ihres Dorfes schießt seit Freitagabend ein etwa sieben Meter hoher Feuerstrahl zischend aus einer Erdspalte in die Luft. Dabei handelt es sich um ein kleines, bislang unbekanntes Methangasvorkommen, berichtete die Feuerwehr am Samstagmorgen.

Arbeiter hatten am Vorabend hier nach Grundwasser gebohrt und waren stattdessen auf Gas gestoßen, das sich durch einen Funken entzündete. Experten rechneten damit, dass das Gasvorkommen nach etwa 48 Stunden erschöpft sein wird. Aus Sicherheitsgründen wurde der Feuerstrahl am Samstag noch von Feuerwehrleuten bewacht. Gefahr für einen Waldbrand bestehe nicht, berichtete der staatliche Rundfunk.

Wirtschaftlich unbedeutende Methangasvorkommen sind auf dem Peloponnes seit der Antike bekannt. Das Gas erhielt seinen Namen von dem nahe gelegenen Vulkan Methana.

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