Wieder Blutbad in den USA

Sieben Tote bei Schießerei in Miami

Miami - Ein 43-jähriger hat in einem Mietshaus bei Miami (US-Staat Florida) ein Blutbad angerichtet. Er erschoss fünf Menschen und tötete von einem Balkon aus einen weiteren Menschen, bevor er selbst von der Polizei erschossen wurde.

Nach Angaben des Senders CNN wohnte der Mann zusammen mit seiner Mutter in einer der Wohnungen. Möglicherweise habe ein Streit mit den Verwaltern des Hauses das Blutbad ausgelöst. Die beiden, ein Mann und seine Ehefrau, seien als erste erschossen worden.

Nachbarn hätten am Freitagabend (Ortszeit) die Polizei alarmiert, nachdem aus einer Wohnung in dem Gebäude in Hialeah Rauch gedrungen sei, zitierte CNN Polizeisprecher Carl Zogby. Der Mieter habe das Feuer selbst gelegt und dann vor der Wohnungstür mehrmals auf das herbeieilende Verwalter-Ehepaar geschossen.

Wie es unter Berufung auf den Sprecher weiter hieß, feuerte der Mann danach vom Balkon seines Apartments aus wiederholt auf die Straße. Ein junger Mann auf einem Parkplatz sei tödlich getroffen worden. Der Täter drang den Angaben zufolge in eine andere Wohnung ein und tötete die drei Bewohner: ein Ehepaar und dessen 17-jährige Tochter.

Anschließend habe sich der Schütze mit zwei Geiseln im vierten Stock verschanzt. Nachdem Verhandlungen der Polizei mit dem Mann gescheitert seien, habe ein Spezialteam nach acht Stunden die Wohnung gestürmt und den Täter erschossen. Die Geiseln seien unversehrt befreit worden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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