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Sieben Verletzte bei Bombenattentat in Beirut

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- Beirut - In der libanesischen Hauptstadt Beirut sind in der Nacht zu Samstag bei einem Bombenattentat sieben Personen verletzt und schwerer Sachschaden angerichtet worden. Es war der zweite größere Anschlag seit dem 14. Februar, als der frühere Ministerpräsident Rafik Hariri und 19 weitere Personen bei einem Attentat in Beirut getötet wurden.

Die neue Bombe explodierte unter einem Auto in einem vorwiegend von Christen bewohnten Stadtteil. Ein achtstöckiges Wohnhaus wurde schwer zerstört. Oppositionspolitiker machten die pro-syrische Regierung für die Tat mitverantwortlich.

Oppositionsführer Walid Dschumblatt sagte, es würde weitere derartige Attentate geben, so lange der pro-syrische Präsident Émile Lahoud weiter im Amt bleibe. Lahoud kündigte am Samstag an, er werde nicht zu dem Arabischen Gipfel in der kommenden Woche nach Algier reisen. Er begründete diesen Schritt mit der gespannten innenpolitischen Lage. Hauptthema des Gipfels ist die Situation in Libanon.

Dschumblatt sagte weiter, er habe Informationen von dem UN- Untersuchungsteam über den Hariri-Mord, dass die Regierung wichtige Beweismittel über das Attentat geheim halte. Das Team soll in der kommenden Woche UN-Generalsekretär Kofi Annan die Ergebnisse seiner Untersuchung vorlegen.

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