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Versuchter Mord

Siebenfacher Vater attackiert Polizisten

Limburg - Auf offener Straße hatte ein Mann zwei seiner sieben Kinder misshandelt. Als ein Polizist einschritt, flippte der Mann aus und verletzte den Beamten schwer.

Der siebenfache Vater hatte 2013 zwei seiner Kinder im hessischen Limburg auf offener Straße geschlagen und getreten. Der Polizist hatte zwar frei, beobachtete die Übergriffe jedoch und schritt ein: Er sprach den Mann an und gab sich als Polizist zu erkennen. Als er telefonisch Verstärkung rufen wollte, schlug ihn der damals 38-jährige Mann zu Boden, trat auf seinen Kopf ein und verletzte den damals 56-Jährigen schwer.

Wegen versuchten Mordes war der Mann zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf am Dienstag die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Limburg (Az. 2 StR 172/14). Das war im Januar zum Schluss gekommen, dass der 38-Jährige den Tod des Polizisten billigend in Kauf genommen hatte, um einer Bestrafung wegen der Misshandlung seiner Kinder zu entgehen. Das wertete der BGH in seinem am Dienstag bekanntgegebenen Beschluss genau so. Der Polizist erhielt für seinen Mut die Hessische Medaille für Zivilcourage. Damit ist die Haftstrafe gegen den Vater rechtskräftig.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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