1. Startseite
  2. Welt

Wetter-Wende im September: Bilder zeigen den ersten Schnee in den Alpen

Erstellt:

Von: Anna Lorenz

Kommentare

Dank Sturmtief Queenie bringt das herbstliche Wetter den Alpen den ersten Schnee. Die weiße Pracht in Bayern und Österreich gibt einen Vorgeschmack auf den Winter und die kommende Skisaison.

München – Er ist da, der erste Schnee. Während sich wohl Besucher des Oktoberfests in München nicht über das nass-kalte Wetter zum Wiesn-Anstich freuten, bescherte Sturmtief Queenie Bayern weiter südlich die ersten Flocken des kommenden Winters. Auch in Österreich sind die Alpen weiß gezuckert – Freunde des Wintersports sollten sich diese Bilder nicht entgehen lassen.

Erster Schnee in Bayern und Österreich: Das sind die aktuellen Bilder der verschneiten Regionen in den Alpen

Ab 1.500 Metern, so war es vorhergesagt, könnte in der Nacht zum Samstag, 17. September, der erste Schnee in den Bergen fallen. Verantwortlich dafür war Hoch Queenie, ein Sturmtief, das von Finnland her Kaltluft bringt. Gesagt, getan: Wer, wie obiges Video zeigt, am Nebelhorn (2.224 m) oder Großglockner (3.798 m) heute aus dem (symbolischen) Fenster blickte, konnte frisch gezuckerte Bergspitzen und neblig-weiße Täler erkennen.

Das Gelände ist neblig und es liegt leichter Schnee.
Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner in Höhe von 2.369 Metern am Nachmittag des Samstags, 17. September 2022. © Screenshot Webcam/grossglockner.panomax.com
Das Gelände ist leicht verschneit, das Tal liegt im Nebel.
Die Edelweißspitze am Großglockner in einer Höhe von 2.571 Metern am Nachmittag des Samstags, 17. September 2022. © Screenshot Webcam/edelweissspitze.panomax.com
Das Gelände ist verschneit, es steigt Nebel auf.
Das Fuschertörl auf der Großglockner Hochalpenstraße in Höhe von 2.504 Metern am Nachmittag des Samstags, 17. September 2022. © Screenshot Webcam/fuschertoerl.panomax.com

Der Deutsche Alpenverein (DAV) weist darauf hin, dass ab 1600 Metern höhe „mit Schneekontakt“ zur rechnen sei und empfiehlt entsprechende Kleidung. Auch seien „Gamaschen sehr hilfreich“, sollte „man zum Beispiel Schneeverwehungen queren“. Die Schneefallgrenze beginne bei 1500 bis 1800 Meter, allerdings ist bereits unter diesen Marken mit äußerst schlechtem Wetter und Minusgraden zu rechnen. Auch gäbe es „orkanartige Böen von 50 bis 110 km/h“.

Auch interessant

Kommentare