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Er kam vom Pistenrand ab: Schüler (18) aus Deutschland stürzt im Zillertal ab

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Von: Martina Lippl

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Polizei-Hubschrauber Libelle mit Bergretten in Österreich unterwegs (Symbolfoto).
Polizei-Hubschrauber Libelle mit Bergretten in Österreich unterwegs (Symbolfoto). © Ulrich Kettner/imago

Schlimmer Skiunfall in Österreich: Ein Schüler aus Deutschland ist im Zillertal bei einem Skiunfall schwer verletzt worden. Seine Rettung war äußerst schwierig und forderte die Einsatzkräfte heraus.

Kaltenbach - Der 18-Jährige war mit einer Schülergruppe im Zillertal (Tirol) beim Skifahren. Bei der Talabfahrt im Skigebiet Kaltenbach (Österreich) ereignete sich dann der schwere Skiunfall. Der Schüler stürzte sechs Meter in die Tiefe und wurde dabei schwer verletzt. Laut der österreichischen Polizei war der junge Mann mit hoher Geschwindigkeit talabwärts unterwegs. An der Einmündung in eine andere Strecke kam der 18-Jährige vom Pistenrand ab.

Unglück im Zillertal - Skifahrer (18) stürzt zehn Meter in die Tiefe

Er stürzte zehn Meter tief und blieb dann etwa sechs Meter weiter in einem Bachbett liegen. Seine Begleiter verständigten sofort die Rettungskräfte. Die Bergung des Schwerverletzten war kompliziert. Die Pistenrettung musste mit Schaufeln und Holzbrettern eine Plattform errichten, um den Verletzten versorgen zu können. Ein Notarzt übernahm die Erstversorgung vor Ort. Der verletzte Schüler wurde dann mit einem Tau geborgen und mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen.

Der jugendliche Skifahrer trug einen Helm, teilt die österreichische Polizei am Freitag zudem mit. Der schwere Skiunfall ereignete sich bereits am Donnerstag (27. Januar) gegen 11.20 Uhr. Der Schüler stammt aus dem Kreis Gütersloh (Nordrhein-Westfalen). (ml)

Auch auf der Zugspitze ereignete sich vor Kurzem ein schrecklicher Skiunfall. Die Skifahrerin (30) stürzte auf der Wetterwandeck-Abfahrt schwer.

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