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Ein Domainname ist Ihre Adresse im Internet – und sollte passend zu Ihrem Unternehmen gewählt werden.

So finden Sie einen passenden Domainnamen

Sie haben die tollsten Produkte der Welt und einen 1A-Service – aber Ihr Internetshop hat keine Besucher? Das kann am Domainnamen liegen. Denn dieser kann über den Erfolg oder Misserfolg der Website entscheiden. Lesen Sie hier, worauf Sie bei der Benennung Ihrer Seite achten sollten.

Viele neue Möglichkeiten

Der Domainname, also die Adresse im Internet, ist das Aushängeschild Ihres Unternehmens. Er sorgt dafür, dass Sie von Ihren Kunden im Netz gefunden werden – und dass sie sich an Ihren Shop erinnern. Früher waren Internetadressen von Seiten, die bei Gratis-Anbietern angelegt wurden, oft unverständliche und lange Gebilde. Sie hatten nichts mit der betreffenden Seite zu tun und waren daher nur schwer zu merken. Inzwischen ist Webspace, also ein Platz im Internet, so günstig geworden, dass Sie nicht mehr auf Gratis-Anbieter ausweichen müssen.

Dazu kommt, dass Sie den Domainnamen frei wählen können. Er besteht aus „www“ für „World Wide Web“, dem eigentlichen Titel der Seite, also etwa „meine-domain“, und der soganannten Top-Level-Domain (TLD) wie zum Beispiel „.de“ oder „.com“. Anfang 2014 werden hunderte neuer TLDs eingeführt. Darunter sind auch Endungen wie „.shop“, „.bayern“ oder „.guru“. Das ermöglicht bei der Benennung Ihrer Website viele neue Varianten, denn mit den bekannten Endungen wurden freie Domains langsam knapp.

Tipps für den Domainnamen

  • Ihr Domainname sollte kurz sein. Vermeiden Sie lange Benennungen wie „einfach-und-sicher-mit-xy-reisen-in-den-urlaub.de“. In der Kürze liegt hier der Erfolg. Ist der Name zu lang, kann ihn sich kein Kunde merken.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Domainname unkompliziert ist. Je besser Ihnen das gelingt, umso unwahrscheinlicher ist es, dass sich Ihre Kunden auf der Suche nach Ihrem Unternehmen vertippen und auf einer fremden Seite landen.
  • Wählen Sie eine aussagekräftige Bezeichnung, zum Beispiel „bunte-zierfische.de“. Wenn schon im Titel klar wird, worum es auf der Seite geht, ist das gut für die Kunden und gut für die Suchmaschinen.
  • Haben Sie einen Namen gefunden, prüfen Sie, ob er noch verfügbar ist, zum Beispiel mit der sogenannten „Who-is“-Abfrage der Denic. Das ist der deutsche Registrar für Internetadressen.

Nur nichts überstürzen

Es ist wichtig, dass Sie bei der Wahl des Domainnamens nichts übers Knie brechen. Lassen Sie sich Zeit, denn die Entscheidung ist wichtig und für lange Zeit bindend. Überlegen Sie sich darum zu Beginn mehrere Varianten. Sprechen Sie mit Freunden darüber – oft hilft die Sichtweise eines Außenstehenden, neue Ideen und Möglichkeiten zu entwickeln. Viele Experten raten zum sogenannten „Anrufbeantworter-Test“: Sprechen Sie den Namen, den Sie sich für Ihre Website ausgedacht haben, einem Freund auf den Anrufbeantworter, ohne ihn zu buchstabieren. Kann er ihn nach einmaligem Abhören fehlerfrei schreiben, sind Sie auf einem guten Weg.

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