Nach gefährlichem Vorfall in den USA

So schützt man sich am besten vor Unfällen mit dem Smartphone

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Huntsville - Wiley Day aus Alabama verletzte sich schwer, weil er sein Smartphone während des Schlafens neben seinem Bett auflud. Doch es gibt Wege, wie man die gefährlichen Handy-Unfälle vermeiden kann.

Wiley Day aus Huntsville im US-Bundesstaat Alabama hatte Glück im Unglück: Als er eines Morgens erwachte, berührte die Metallkette, die er für gewöhnlich trug, die Metallzacken seines Ladekabels, die sich vom Smartphone gelöst hatten. Seine Kette wurde daraufhin zum elektrischen Leiter und Wiley erlitt schwere Verletzungen an Hals und Oberkörper sowie einen starken Stromschlag, so berichtet die Washington Post. Gott sei Dank überlebte Wiley das Unglück. Sein Handy wird er allerdings wohl nicht neben dem Bett laden.

Schutz vor schlimmen Smartphone-Unfällen

Immer häufiger kommt es zu solch schwerwiegenden Unfällen, weil Menschen, besonders beim Laden ihres Smartphones nicht alles Sicherheitsvorschriften beachten. Um zu verhindern, dass es zu solch einem Unfall wie bei Wiley Day kommt, gibt es mehrere Dinge, die beachtet werden sollten, so berichtet die Bild-Zeitung.

1. Defekte Ladekabel sofort austauschen

Oftmals reißt die Gummihülle der Drähte eines Ladekabels ein, ohne dass dies die Funktion des Kabels beeinträchtigt. Dennoch sollte ein solches Kabel sofort ausgetauscht werden. Die freiliegenden Kontakte des Kabels können zu einem Stromschlag oder schlimmeren führen, vor allem, wenn sie, wie bei Wiley Day, mit einem metallischen Zwischenleiter in Verbindung kommen.

2. Das Smartphone nie im Bett und über Nacht aufladen

Steckt das Handy die ganze Nacht am Kabel, kann es zu einer Überhitzung des Gerätes, beziehungsweise des Akkus kommen. Bereits mehrfach wurden Fälle bekannt, bei denen ein überhitztes Gerät einen Brand auslöste. Je näher man sich am Brandherd befindet, desto schlimmer. Folglich sollte man das Handy vom Bett, vor allem aber vom Kopfbereich desselben, fern halten. Besonders wichtig zu wissen ist, dass ein überhitzter Akku auch zum Explodieren des Handys führen kann.

3. Von Wasser fernhalten

So selbstverständlich es auch klingen mag: Ein Handy, das gerade am Ladekabel hängt sollte von Wasser, wie beispielsweise der Badewanne, ferngehalten werden. Wie auch beim Föhn kann es sonst zu einem tödlichen Leiter werden. Erst im Januar hatte ein solcher Badewannen-Smartphone-Unfall einer 23-jährigen Österreicherin das Leben gekostet.

Ganz ausschließen kann man die Gefahr, die von den gewöhnlichen Lithium-Akkus ausgeht, natürlich nie. Wer jedoch die drei oben genannten Tipps befolgt, der hat schon einmal bessere Chancen, einen Smartphone-Unfall zu verhindern.

kah

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa-tmn

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