Soldat wollte Ehefrau mit Granate töten

London - Ein ehemaliger britischer Soldat ist in London zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er versucht hatte, seine Ehefrau mit einer Granate in die Luft zu sprengen. Seine Beweggründe:

Der 33-Jährige hatte im vergangenen März kurz vor einem geplanten Einsatz in Afghanistan eine Handgranate im Radkasten des Autos seiner Frau platziert. Die Schwangere wurde schwer verletzt, ihr achtjähriger Sohn auf dem Beifahrersitz blieb unverletzt. Der Soldat wollte ein neues Leben mit seiner Geliebten anfangen. Die Handgranate hatte er bei einer Waffenübung gestohlen.

“Sie sind ein schlimmer Mensch, der geplant hat, mindestens ein Leben zu zerstören, um seine eigenen, egoistischen Ziele zu erreichen“, sagte der Richter am Freitag in London. Das Gericht und die Öffentlichkeit verspürten “äußersten Horror und Ekel“.

Die Ehefrau, die mit schweren Verletzungen an den Beinen monatelang im Krankenhaus gelegen hatte, kam an Krücken zum Gericht. Sie wird behindert bleiben. Dem ungeborenen Kind passierte nichts.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolfoto)

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