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Wetter-Experten warnen vor Rekord-Sommer in vielen Teilen Europas – Deutschland blühen schwere Unwetter

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Von: Momir Takac

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Hitze-Sommer droht:Toter Fisch in einem ausgetrocknetem Teich in Capestang im Süden Frankreichs.
Hitze-Sommer droht:Toter Fisch in einem ausgetrocknetem Teich in Capestang im Süden Frankreichs. © Alain Pitton via www.imago-images.de

Die Menschen in Europa können sich auf einen sehr heißen Sommer einstellen - vor allem im Süden des Kontinents. In Deutschland erwarten Meteorologen schwere Unwetter.

State College - Gefühlt wird es mit jedem Jahr heißer. Doch das ist nicht nur Schein. Wetter-Auswertungen bestätigen das. Die Temperaturen im vergangenen Sommer waren bereits rekordverdächtig. In diesem Jahr könnte eine ähnliche Hitze drohen.

Meteorologen des privaten US-Wetterdienstes AccuWeather erwarten, dass der Sommer in vielen Teilen Europas heißer als normal wird. Ob er tatsächlich heißer wird als der Rekord-Sommer 2021, wird man sehen, doch die Experten sind sich einig, dass es mindestens annähernd so heiß werden dürfte. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr hatte Sizilien mit 48,8 Grad Celsius einen neuen italienischen Rekord gemeldet.

Sommer: Meteorologen erwarten extreme Hitzeperioden vor allem in Südeuropa

Zu ihrer Annahme gelangten die beiden AccuWeather-Meteorologen Alan Reppert und Tyler Roys nach der Analyse von Wettermustern auf der ganzen Welt. Vor allem der Streifen von Portugal bis Griechenland werde laut ihrer Wetterprognose wärmer werden als im langjährigen Durchschnitt.

In den Monaten Juni bis August prognostizieren sie für Spanien und Griechenland 60 bis 65 Tage, an denen es heißer als 32 Grad wird. In Frankreich, Portugal und Italien könnten es immerhin noch 40 Tage sein. In den südeuropäischen Ländern drohen zwei Wochen anhaltende Hitzewellen.

Sommer: Wetter-Experten warnen vor schweren Unwettern in Deutschland

In Deutschland soll es zwar wärmer als im Durchschnitt werden, aber nicht so heiß wie etwa in den südeuropäischen Regionen. Doch laut Roys und Reppert könnten Stürme und Trockenheit zum Problem werden. Von Frankreich bis Österreich warnen die Meteorologen vor schweren Unwettern. Einen Vorgeschmack gab es bereits im Mai, als ein Tornado durch NRW fegte und eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Immerhin: Es sollen nicht so viele Unwetter werden, wie in den vergangenen Jahren.

Auf Hitzeperioden werden zwar kühlere Phasen mit Gewittern und Niederschlägen folgen, doch könnten diese die Dürre nur teilweise abmildern, warnen die Wetter-Experten. Die heftigsten Hitzeperioden erwarten sie - auch in Deutschland - im Juli. (mt)

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