Sommer-Trends 2013
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Das großflächige Tattoo: Bei Sommerhitze zeigen die Menschen viel Haut - und viele Tattoos. Der Abgesang auf Tätowierungen unter dem Motto „Adieu Arschgeweih“ kam zu früh. Heute sieht es in Freibädern aus wie früher in den Seemannsheimen. Vor einigen Jahren wurden dezente Einsteigermotive wie Rosen oder Schmetterlinge gestochen, berichten Tätowierer. Heute planen manche Leute ganze Flächen, nach Ölgemälden, Eltern, Geschwistern und Tieren. Beliebt sind Schriftzüge oder Verse. „Es bleibt nicht bei einer Tätowierung“, erzählt Günter Götz aus der „Ältesten Tätowierstube in Deutschland“ in Hamburg. Er vergleicht das mit Frauen und Schuhen - bei denen es bekanntlich auch nicht bei einem Paar bleibt.
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Hotpants: Werden in der Regel von Frauen unter 30 getragen, manchmal in Kombination mit schwarzen Leggins. Unerklärlicherweise ist es gerade schick, dass bei abgeschnittenen Jeans die Tasche unten rauslugt. Eine naheliegende Regel: Das Oberteil sollte dann nicht länger sein als die Hose. Sonst sieht es aus, als hätte die Trägerin morgens beim Anziehen etwas vergessen.
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Die Edel-Eisdiele: In der Nähe gibt es jetzt veganes Basilikum-Limetten-Sorbet oder Karamell-Eis mit Meersalz? Das kann ein Zeichen dafür sein, dass bald auch die Mieten steigen - jedenfalls gibt sich die Eisdiele schon edel und teuer. Bei Kugelpreisen von 1,60 Euro kommt zugleich Nostalgie auf: Selige Zeiten, als ein Eis noch 20 Pfennig kostete. Bei wenigen Dingen, die man in bar bezahlt, wissen viele Ältere noch so genau, was sie ganz früher gekostet haben. Deswegen schmerzt jede Preiserhöhung umso mehr. „Gefühlte Inflation“ nennen das Wirtschaftsexperten.
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Dinner in Weiß: Die Veranstaltungen erinnern an einen Werbespot, in dem schöne Menschen in Weiß unter dem Sommerhimmel schokoladenfreie Pralinen essen. „Dinner in Weiß“ sind Freiluft-Picknicks, die über Netzwerke im Internet organisiert werden. Der Dresscode ist weiße Kleidung. Das macht sich auf den Bildern von den tafelnden Menschen an malerischen Orten gut. Ursprünglich soll die Idee aus Paris stammen. Deutsche Städte folgten. Bei einer Ausgabe in Hamburg war es angeblich so romantisch, dass es Heiratsanträge gab.
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Trendsport Imkern: Das war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Schrebergarten, Marmeladekochen und Weck-Gläser gelten schon länger nicht mehr als spießig. Jetzt sind Stadt-Honig, Imkern und Bienen auf dem Balkon endgültig angesagt. „Bienen passen problemlos zur städtischen Lebensführung“, heißt es in einem Internet-Ratgeber. Sie müssen weder gefüttert werden noch brauchen sie jemanden zum Gassi-Gehen.
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Der Männerdutt: Bei Hitze fällt eine der letzten Bastionen der Weiblichkeit: Der junge, alternative und mit langen Haaren ausgestattete Mann von Welt trägt heutzutage Dutt - ein Großstadtphänomen. Früher war die Frisur Indienreisenden und Bibliothekarinnen vorbehalten. Mittlerweile sind nicht nur Männer in New York mutig genug, sich einen „Bun“ (Knoten) zu binden. „Er darf nicht so weit oben sein wie bei einer Frau“, rät der Berliner Friseur Shan Rahimkhan. Er findet den Dutt ganz witzig, im Gegensatz zum Pferdeschwanz bei Männern. Der sei „katastrophal“.

Das sind die Sommer-Trends 2013

Berlin - Der Sommer riecht nach Sonnenmilch, Meer und Pommes. Aber wie sieht der Sommer 2013 aus? Ein Überblick über neue Trends und Phänomene:

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