Uhren eine Stunde zurückgestellt

Nicht vergessen: Jetzt ist Winterzeit

Braunschweig - Heute Nacht war es wieder soweit: In der Nacht zum Sonntag endete in den meisten europäischen Ländern die Sommerzeit und die Uhren wurden umgestellt.

Pünktlich auf die sprichwörtliche Sekunde und ohne Probleme hat in der Nacht zum Sonntag die Winterzeit begonnen. Um Punkt 3.00 Uhr wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Das Signal dafür hatten Mitarbeiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig zuvor einprogrammiert.

Argumente für und wider die Zeitumstellung

Argumente für und wider die Zeitumstellung

Der mit einer Atomuhr in Braunschweig gekoppelte Sender DCF 77 in Mainflingen bei Frankfurt am Main hatte daraufhin in der Nacht den entscheidenden Impuls gegeben. Automatisch sprangen die Funkuhren auf die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) um. Mit einer Reichweite von bis zu 2500 Kilometern erreichte das Signal Funkuhren in fast ganz Europa. Alle anderen Uhren müssen per Hand umgestellt werden.

Die Sommerzeit gibt es in den meisten europäischen Ländern. Sie dauert vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Oktobersonntag. Mit der Umstellung auf die Normalzeit wird es morgens nun wieder früher hell, abends dafür jedoch auch früher dunkel.

Ursprünglich sollte mit der Zeitumstellung erreicht werden, dass das Tageslicht besser genutzt und Energie eingespart wird. Diese Überlegung war insbesondere eine Folge aus der Zeit der Ölkrise in Deutschland 1973. Diese Rechnung ist jedoch nicht aufgegangen: Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gibt es keine messbaren Energieeinsparungen.

dpa

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