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Ein Passagierschiff fährt auf dem Bodensee aus dem Hafen von Konstanz.

Schade!

Nur noch bis Freitag überall Sonnenschein

Offenbach - Der viele April-Sonnenschein hat eine Kehrseite: Es ist viel zu trocken. Jetzt soll es Regenschauer geben, aber sie können das Niederschlagsdefizit wohl nicht ausgleichen.

Dem Frühlingshoch "Quila" geht allmählich die Puste aus. Nur noch bis Freitag werde in ganz Deutschland Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen bis 22 Grad dominieren, sagte Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Am Samstag bekommt der Westen die ersten Regenschauer ab, die Temperaturen bleiben aber noch bis zum Sonntag vor allem im Osten auf T-Shirt-Niveau um 20 Grad.

Am Wochenende stellt sich die Großwetterlage um, und in der neuen Woche wird die 20-Grad-Marke nirgends mehr geknackt. Dann strömt Polarluft ins Land, die sich nach Erwartungen der Meteorologen im ganzen Land festsetzen wird. Auf die mit dem Wetterwechsel verbundenen Regenschauer warten Gärtner und Landwirte dringend. Der Boden ist ausgetrocknet.

In den ersten drei April-Wochen seien im Schnitt erst 20 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, etwa ein Drittel des Monatsdurchschnitts, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux. Am wenigsten habe es in den ersten 20 April-Tagen im Nordosten geregnet: In Teilen Brandenburgs, Niedersachsens und Mecklenburg-Vorpommerns seien weniger als fünf Liter pro Quadratmeter gefallen.

"Das ist wenig, aber nicht rekordverdächtig", sagte Lux. Der trockenste April seit Beginn der Aufzeichnungen sei der im Jahr 2007 gewesen. Damals fiel in vielen Regionen kein einziger Tropfen Regen, bundesweit registrierte der DWD ganze vier Liter pro Quadratmeter. Normal sind im April 58 Liter pro Quadratmeter.

Die erwarteten Schauer verringern zwar die Waldbrandgefahr, aber das Regendefizit werde wohl nicht ausgeglichen, sagte Meteorologe Leyser. "Bis Sonntag ist nicht mit nennenswerten Mengen zu rechnen."

dpa

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