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Sorge vor Eskalation der Lage im Libanon

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- Tel Aviv - Israel hat mit einem Bruch der Waffenruhe im Libanon am Wochenende die Sorge vor einer neuen Eskalation verstärkt. UN-Generalsekretär Kofi Annan zeigte sich "tief betroffen", nachdem sich israelische Elitesoldaten bei einer Luftlandeoperation in einem Dorf bei Baalbek Schießereien mit der Hisbollah geliefert hatten. Israelische Minister sagten dagegen, Einsätze gegen Waffenlieferungen der Hisbollah-Miliz sollten fortgesetzt werden.

 "Wir müssen alle Versuche vereiteln, Waffen aus Syrien an die Hisbollah zu liefern. Für jede dieser Handlungen muss es eine Gegenmaßnahme geben", sagte der Handelsminister Elijahu Ischai.

In einer UN-Mitteilung hieß es weiter, die UN-Friedenstruppe Unifil habe neben der israelischen Kommandoaktion mehrere Verstöße durch israelische Militärflugzeuge gegen die Resolution über das Ende der Feindseligkeiten festgestellt. Alle diese Verletzungen der Resolution gefährdeten die "brüchige Ruhe", die durch lange Verhandlungen erreicht wurde.

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