Behördenwarnung

Explosion in spanischem Chemiepark: Zahl der Toten ist gestiegen

Mehrere Verletzte und Tote gab es bei einer Explosion in einem Chemiepark im Nordosten Spaniens. Jetzt wird vor den ausgetretenen Dämpfen gewarnt.

  • In einem Chemiepark in Spanien ist es zu einerExplosion gekommen.
  • Drei Menschen sind ums Leben gekommen, weitere Personen wurden verletzt.
  • Zwischenzeitlich warnten die Behörden vor den ausgetretenen Dämpfen.

Update vom 15. Januar, 20.12 Uhr: Nach einer Explosion in einem spanischen Chemiepark ist die Zahl der Toten am Mittwochabend auf drei gestiegen.Ein Mann sei in einem Krankenhaus in Barcelona seinen schweren Verletzungen erlegen, berichteten Medien unter Berufung auf die Behörden. Ein weiterer Mann war am Dienstagabend gestorben, als sein Haus von einer 800 Kilogramm schweren Metallplatte getroffen wurde, die kilometerweit durch die Luft geschleudert worden war. Das Dach seiner Wohnung im zweiten Stock sei eingestürzt, teilte die Feuerwehr mit. Augenzeugen sprachen von einer „beängstigenden Feuerkugel“ in Torreforta, einem Vorort der Stadt Tarragona im Nordosten des Landes.

Explosion in Chemiepark: Mehrere Mitarbeiter der Firma wurden verletzt, drei Menschen sind gestorben

Die Leiche eines vermissten Mitarbeiters der Chemie-Firma war zuvor am Mittwoch in den Trümmern entdeckt worden. Bei der Explosion wurden nach Angaben der Regionalregierung zudem mehrere Menschen verletzt. Es handle sich vorwiegend um Mitarbeiter der Firma, auch ein Bewohner des Hauses in Torreforta sei verletzt worden.

Die Ursache des Unglücks, das sich am Dienstag kurz vor 19.00 Uhr ereignete, blieb bis Mittwoch unklar. Die Behörden hatten zunächst vor giftigen Dämpfen gewarnt und die Anwohner dazu aufgerufen, nicht ins Freie zu gehen. Der Zivilschutz gab nach rund zwei Stunden aber Entwarnung.

Erstmeldung vom 14. Januar 2020:

Madrid - Bei einer größeren Explosion in einem Chemiepark im nordostspanischen Tarragona sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Behörden der Region Katalonien warnten die Bevölkerung am Dienstagabend vor möglichen gesundheitsschädlichen Dämpfen und riefen die Bewohner mehrerer Gemeinden auf, bis auf weiteres nicht ins Freie zu gehen und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die katalanische Regionalfeuerwehr Bombers teilte mit, mindestens vier Menschen seien bei der Explosion, die sich kurz vor 19 Uhr ereignete, verletzt worden. Es gebe einen Schwerverletzten.

Explosion in Chemiepark in Spanien - Rauchwolke weit sichtbar

Es war vorerst nicht bekannt, wo genau sich der mutmaßliche Chemieunfall ereignete. Im Chemiepark von Tarragona hat unter anderem auch BASF eine Fabrik. Eine hohe Rauchwolke war nach der Explosion von Weitem zu sehen, wie Videoaufnahmen und Fotos zeigten, die in sozialen Netzwerken gepostet wurden.

Erst im November hatte es in Texas in einer Chemiefabrik eine Explosion gegeben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / David Oliete

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