Tragödie am Karlsfelder See: 24-Jähriger schwimmt zurück - und stirbt

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Wegen der Wirtschaftskrise mussten Touristen erstmals für ihre Teilnahme an der alljährlichen Tomatenschlacht am Mittwoch in der ostspanische Ortschaft Buñol zahlen.

Wegen der Wirtschaftskrise

Tomaten-Werfer müssen zahlen

Madrid - Wegen der Wirtschaftskrise mussten Touristen erstmals für ihre Teilnahme an der alljährlichen Tomatenschlacht am Mittwoch in der ostspanische Ortschaft Buñol zahlen.

Nach Angaben der Verwaltung beträgt die Teilnahme-Gebühr für La Tomatina mindestens zehn Euro; für das Privileg, auf einem der sechs mit 130 Tonnen Tomaten bepackten Lastwagen stehen zu dürfen, mussten sogar 750 Euro berappt werden.

Für Einwohner von Buñol gibt es allerdings 5000 Freikarten für das Spektakel, bei dem der ganze Ort in ein rotes Meer aus Tomatensauce verwandelt wird. Die übrigen Tickets waren bereits wenige Tage vor dem Beginn des Festivals fast vollständig ausverkauft. Hauptabnehmer waren Australier, Japaner, Briten, Spanier und US-Bürger. 60 Prozent der Eintrittskarten gingen an 18- bis 35-Jährige, ältester Teilnehmer war ein 82-Jähriger.

Als Grund für die Gebühren führte die Gemeindeverwaltung die Kosten für die Sicherheit der erwarteten 20.000 Teilnehmer aus aller Welt an. Laut der spanischen Zeitung "El País" ist Buñol mit 4,1 Millionen Euro verschuldet. Die Kosten für La Tomatina belaufen sich demnach auf 140.000 Euro. Die Tomatenschlacht von Buñol gibt es seit 1945 - der Legende nach geht die Veranstaltung auf einen handgreiflichen Streit um Lebensmittel zwischen Kindern zurück.

afp

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