Ein Gewaltverbrechen ist nicht auszuschließen

Spaziergänger findet menschlichen Schädel

Hannover - Ein Spaziergänger hat im Stadtwald einen menschlichen Schädel gefunden. Möglicherweise handelt es sich um die Knochen einer vermissten 29-Jährigen, die im Jahr 2000 verschwand.

Ein 33-Jähriger habe den Schädel am Donnerstagabend beim Spazierengehen mit seinem Hund abseits der Wege entdeckt, teilte die Polizei am Freitag in der niedersächsischen Hauptstadt mit. Zu wem der Schädel gehörte und wie lange er bereits im Wald lag, ist demnach unklar.

Möglicherweise vermisste Frau aus dem Jahr 2000

Am Freitag sollte das Gebiet in der Nähe einer Gaststätte nach Angaben der Ermittler mit einem Spürhund genauer untersucht werden. Ob der Schädel mit einem Vermisstenfall aus dem Jahr 2000 in Verbindung stehen könnte, bei dem eine 29-Jährige mutmaßlich auf dem Weg durch den auch als Eilenriede bezeichneten Wald verschwand, ist unklar. Laut Polizei ist es für eine Aussage dazu zu früh.

Die Eilenriede ist ein großes Waldstück in Hannover. Mit einer Fläche von 640 Hektar ist er laut Stadtverwaltung der größte Wald in Europa, der innerhalb einer Stadt liegt.

Der Fall der vermissten 29-Jährigen gehört zu den bekannteren ungeklärten Kriminalfällen aus Hannover. Die Frau verschwand im August 2000 auf dem Arbeitsweg spurlos. Sie wollte mit dem Fahrrad durch die Eilenriede fahren und wurde dort zuletzt gesehen worden.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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