Paris-Tourist aus Oberbayern staunt in Café über Preis für eine Mass Bier: „Sogar Wiesn günstiger“
Ein deutscher Urlauber ist in der Stadt der Liebe, Paris. In der Louvre-Nähe zur Zeit der Olympischen Spiele 2024 ist er über den Bierpreis erstaunt.
Paris – Die französische Hauptstadt ist während der Olympischen Spiele 2024 in aller Munde. Nicht nur die Farce um den Fluss Seine, sondern auch die sportlichen Leistungen zieren die Headlines aller Medienhäuser. Für Zuschauer vor Ort ist die Veranstaltung kein billiges Vergnügen. Die günstigen Hotels und Unterkünfte sind schon seit langer Zeit ausgebucht, die beliebten Wettkämpfe kosten eine Stange Geld, in einer Stadt, in der ein Restaurantbesuch eh schon teuer ist, wie ein deutscher Tourist beweist.
Paris, die Stadt der Liebe und des teuren Biers? Oberbayerischer Tourist fotografiert Speisekarte
Paris ist wahrlich keine Stadt, um Geld zu sparen. Vor allem in der gut besuchten Mitte rund um den Louvre und den Eiffelturm fließt der eine oder andere Cent mehr auf das Konto der Gastronomie, als man gewohnt ist. Ein Leser, beheimatet im südlichen Raum von München, spielte unserer Redaktion ein Foto einer Speisekarte zu. In der Urlaubszeit berichten wir regelmäßig über Preis-Entwicklungen in Touristen-Hotspots, wie hier im kroatischen Split oder an einem Schweizer Alpensee.
„Auf dem Weg zu Louvre“ in ein Pariser Café und beim Blick auf die Bierpreise gelacht
Der Deutsche saß mit seiner Freundin in einem Café „auf dem Weg zum Louvre“, teilt er uns mit. „Liegt an einer Straßenecke, aber echt nichts Besonderes“, lautet die Beschreibung für die Gaststätte an der großen Rue de Rivoli. Auf der Karte sind Burger zu finden, nicht unbedingt billig, aber auch nicht schweineteuer. Chickenburger mit Pommes 17,90 Euro. Doch bei den Getränken musste der Deutsche loslachen: „Da ist sogar die Wiesn günstiger.“ Die Bierpreise würden jedem Oktoberfest-Fan selbst die Haferlschuhe ausziehen. Zwischen 18,10 Euro und 23,60 Euro kostet die Mass Bier mitten in Paris. Dabei handelt es sich um beispielsweise Heinken, Affligem oder Monaco. Einen Grund, Minus-Trinkgeld zu geben, wäre das allerdings auch nicht.

Selbst die günstigste Halbe wird schon mit 9,90 Euro berechnet. Die Softdrinks gehen da nicht viel billiger über den Tisch. 0,5 Cole Zero für 8,50 Euro. Ein kleines Wasser, 0,25, von der Marke San Benedetto kostet 5 Euro. Nicht nur der Fluss ist schmutzig, sondern auch die Bierpreise aus der Sicht der Deutschen. „Der Fluss ist schon echt übel braun“, lautet auch das Fazit beim Blick in die Seine. Die Preise und die Farbe des Gewässers täuschen aber nicht über einen schönen Urlaub in einer bezaubernden Stadt hinweg. Nur die Masspreise wird sich das junge Paar wohl eher für den 21. September bis zum 6. Oktober aufsparen. Denn auch in München werden sie um die 15 Euro zahlen, wenn das Oktoberfest läuft. (ank)