Hubschrauber-Flucht misslingt

Spektakulärer Ausbruch: Häftling angeschossen

Athen - Ein spektakulärer Ausbruchsversuch mit einem Helikopter aus einem griechischem Gefängnis ist am Sonntag gescheitert: Der Gefangene wollte per Hubschrauber fliehen und wurde angeschossen.

Häftlinge in einem Gefängnis in der griechischen Stadt Trikala 300 Kilometer nordwestlich von Athen haben bei einem geplanten Ausbruch auf Unterstützung aus der Luft gesetzt. Allerdings scheiterte der Versuch, im Gefängnishof in einen Hubschrauber zu klettern und zu entkommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde bei der Aktion ein Häftling angeschossen. Ein Wärter wurde durch herumfliegende Glassplitter leicht verletzt.

Demnach hatte ein mit vier Männern besetzter Helikopter das Gefängnis überflogen und ein Seil in den Hof herabgelassen. Ein Häftling albanischer Herkunft, der wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt ist, versuchte daran hochzuklettern. Er wurde allerdings von Wachen ins Bein geschossen und stürzte etwa drei Meter tief auf den Boden. Ein zweiter Flüchtender konnte ebenfalls überwältigt werden. Aus dem Hubschrauber wurde daraufhin mit AK-47-Sturmgewehren auf die Beamten geschossen. Die Wachen zwangen den Hubschrauber aber zur Landung und setzten auch alle Angreifer fest.

AP/dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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