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Tragisches Unglück im Mallorca-Urlaub: Familie aus Deutschland kann sich Rücktransport nicht leisten

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Von: Julia Schöneseiffen

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Mallorca-Urlaub: Ein Bochumer hat sich beim Sprung ins Wasser schwer verletzt. (Symbolbild) © Clara Margais/dpa

Ein Familienvater hatte sich bei einem Badeunfall schwer verletzt. Jetzt sitzt die dreiköpfige Familie aus Bochum auf Mallorca fest. Denn der Krankenrücktransport kostet Tausende von Euros.

Palma – Am 19. Juli sollte für eine dreiköpfige Familie aus Bochum ein schöner und erholsamer Urlaub auf Mallorca beginnen. Doch bereits einen Tag später wurde aus der „schönsten Zeit im Jahr“ ein Alptraum: Bei einem Badeunfall verletzte sich der Familienvater schwer. Erst einen Monat zuvor war auf Mallorca ein deutscher Urlauber bei einem Badeunfall ums Leben gekommen.

Badeunfall auf Mallorca: Mann verletzt sich schwer – und bleibt vermutlich querschnittsgelähmt

Der Bochumer soll kopfüber ins Wasser gesprungen sein und sich dabei eine schwere Kopfverletzung zugezogen haben, das berichtet RTL.de. Nur aus letzter Kraft konnte sich der Mann mit den Armen an der Wasseroberfläche halten, wie eine Bekannte der Familie auf einer Spendenseite schreibt. Ein Freund des Verunglückten kam ihm zu Hilfe und brachte ihn gemeinsam mit Rettungsschwimmern ans Ufer.

Der Reisende aus Bochum soll seit dem Vorfall kein Gefühl mehr im Körper haben. Mit dem Krankenwagen wurde er in Palmas Son Espases Krankenhaus gebracht, wo seine Verletzungen eingehender untersucht werden konnten, so das Mallorca Magazin. Es ist zu befürchten, dass er durch den Unfall querschnittsgelähmt bleibt, erklärt die Bekannte der Familie. 

Nach Unfall auf Mallorca: Familie kann sich Krankenüberführung nicht leisten

Doch damit nicht genug. Denn nun sitzt die Familie auf der Urlaubsinsel fest. So erklärt die Bekannte, dass die Krankenversicherung keine Krankenüberführung aus dem Ausland übernehme. Die Transportkosten würden sich auf etwa 20.000 Euro belaufen. Geld, das die Familie nicht hat, weshalb die Freundin der Familie einen Spendenaufruf gestartet hat.

Etwa zweieinhalb Wochen nach dem Unfall, am 6. August, soll der Verletzte einen Luftröhrenschnitt erhalten haben. Damit könne der Bochumer nach Angaben der Freundin transportiert werden, sobald genug Geld zusammengekommen ist. Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Badeunfällen. So ereignete sich am Starnberger See ein tödlicher Badeunfall(jsch)

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