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In vielen Regionen sorgt Glätte für Probleme im Verkehr.

In weiten Teilen Deutschlands

Spiegelglatte Straßen - Blitzeis sorgt für Unfälle

München - Autos schleudern von den Straßen, Fußgänger fallen hin: Gefrierender Regen sorgt in mehreren Bundesländern für Rutschpartien. In den Morgenstunden erreicht er den Osten Deutschlands und führt auch dort zu Glatteis.

Blitzeis hat in weiten Teilen Deutschlands für spiegelglatte Straßen gesorgt. Größere Unfälle blieben aber bis zum Morgen aus. Im Schienenverkehr gab es keine Probleme, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

In Niedersachsen wurden vier Insassen eines Kleinbusses leicht verletzt, als ihr Fahrzeug in der Nacht nahe Ankum von der Straße rutschte, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei in Gießen zählte 25 Glätte-Unfälle, bei denen ein Gesamtschaden von mehreren zehntausend Euro entstand. Auf der Autobahn 2 nahe Hannover rutschten mehrere Wagen in die Leitplanken. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

In Saarbrücken verwandelten sich die Gehwege innerhalb weniger Minuten in eisglatte Rutschbahnen. "Mehrere Fußgänger fielen hin und taten sich weh", sagte ein Sprecher der Polizei. In Wiesbaden stürzten mehrere Frauen in hohen Schuhen zu Boden, als sie am Abend ein Theater verließen und auf dem Eis das Gleichgewicht verloren, wie eine dpa-Reporterin berichtete.

Im Schienenverkehr gab es bis zum frühen Morgen keine Probleme. Wie ein Bahnsprecher sagte, rollten die Züge ohne Beeinträchtigung.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Freitagabend vor Glatteis in weiten Teilen des Landes sowie vor Behinderungen auf der Straße und im Schienenverkehr gewarnt. Für die zweite Nachthälfte wurden "in einem Streifen von Schleswig-Holstein und Mecklenburg bis zum Alpenrand teils gefrierender Regen, teils Schnee, in höheren Lagen und weiter nach Osten meist Schnee" angekündigt.

dpa

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