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Das Kinderspiel des Jahres heißt "Spinderella".

Dreidimensionales Brettspiel

Fette Spinnen im „Kinderspiel des Jahres“

Hamburg - „Spinderella“ ist „Kinderspiel des Jahres 2015“. Das dreidimensionale Brettspiel mit fetten Spinnen und flinken Ameisen erhielt am Montag den Preis in Hamburg.

Zum 15. Mal wurde der undotierte Preis in Hamburg vergeben. Autor Roberto Fraga gewinne dem klassischen Laufspiel eine neue Ebene ab, meinte die Jury.

Bei „Spinderella“ flitzen Ameisen über den Waldboden - darüber „schwebt“ eine zweite Spielebene, auf der Spinnen lauern. Mit Hilfe von Magneten kann sich eine Spinne abseilen und Ameisen einfangen. Das Spiel aus dem Zoch Verlag (München) setzte sich gegen knapp 150 Konkurrenten durch.

„Spinderella“ ist für zwei bis vier Teilnehmer ab sechs Jahren gedacht und kostet etwa 30 Euro. Die Spannung und das „permanente Kribbeln“ lobte die Jury ebenso wie die gelungene Mischung aus Glück und Taktik sowie das Material. Ebenfalls unter die drei Finalisten geschafft hatten es „Push a Monster“ (Verlag Queen Games) und „Schatz-Rabatz“ (Verlag Noris). Daneben veröffentlichten die Veranstalter eine Empfehlungsliste mit sieben weiteren Kinderspielen, die von der mit Fachjournalisten besetzten Jury ausgewählt wurden.

Die etwa 150 Gesellschaftsspiele testeten die Juroren gemeinsam mit Kindern in Familien, Kindergärten und Schulen, wie der Verein berichtete. Seit 1979 vergibt er den Titel „Spiel des Jahres“ - dessen diesjähriger Gewinner wird am 6. Juli in Berlin bekanntgegeben. Seit 2011 gehört auch das „Kennerspiel des Jahres“ zu den Auszeichnungen. 2014 gewannen das Kamelwettrennen „Camel Up“ („Spiel des Jahres“), bei den Kinderspielen die Schatzsuche „Geister, Geister, Schatzsuchmeister!“ und in der „Kenner“-Kategorie „Istanbul“.

dpa

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