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Spinnen-Drama bei Aldi: Experte äußert sich zu möglichem Versteck - Taucht vielleicht gar nicht mehr auf

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Von: Markus Hofstetter

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Bislang unbekannte Riesenspinne im Norden von Mexiko entdeckt
Vermutlich handelt es sich um eine kolumbianische Wanderspinne, die eine Aldi-Filiale in Georgsmarienhütte zur Zeit auf Trab hält. (Symbolbild) © picture alliance / San Diego Natural History Museum/San Diego Natural History Museum/dpa

Es herrschte helle Aufregung in einer Aldi-Filiale in Georgsmarienhütte. Eine Spinne beißt einen Mitarbeiter und verschwindet spurlos. Die Suche nach dem Tier wird weiter fortgesetzt.

Update vom 1. Januar 2021: Eine Spinne hält derzeit eine Aldi-Filiale in Georgsmarienhütte auf Trab. Nachdem ein Mitarbeiter vor wenigen Tagen von dem Tier, das sich in einer Bananenkiste befand, gebissen wurde (siehe Erstmeldung vom 30. Dezember), wurde die Filiale vorübergehend geschlossen. Polizei, Feuerwehr und Experten suchten nach der Spinne, doch bisher fehlt jede Spur (siehe Update vom 31. Januar).

Einer, der an der Suche beteiligt ist, ist Reptilienexperte Armin Bauer. Dieser gab gegenüber RTL nun eine Einschätzung ab und meinte, dass die Spinne vielleicht gar nicht mehr auftauche. „Es ist sehr schwierig, die Spinne zu finden“, so Bauer. Gleichzeitig gibt er jedoch Entwarnung: „Es besteht keine Gefahr.“ Und das, obwohl der Experte die Spinne noch immer in der Filiale vermutet.

Da es sich nämlich höchstwahrscheinlich um eine eher harmlose kolumbianische Wanderspinne oder eine ebenso harmlose Krabbenspinne, die aus den Tropen kommt, handelt, wird der ungebetene Gast seiner Meinung nach wohl eher nicht den Laden verlassen haben. Denn draußen sei es für das Tier viel zu kalt. Vermutlich versteckt sich das Tier deshalb noch immer in dem Supermarkt, wo es aufgrund der für die Spinne auch eher kühlen Temperaturen vermutlich wenig Aktivität zeige.

Aldi-Drama geht weiter: Neue Details bekannt - Filiale vorübergehend geschlossen

Update vom 31. Dezember 2021: Einen ordentlichen Schreck hatte am Mittwoch ein Mitarbeiter einer Aldi-Filiale in Georgsmarienhütte erlitten, er wurde nach eigenen Angaben von einer Spinne in einer Bananenkiste gebissen. Von der Spinne fehlt noch immer jede Spur, die betroffene Filiale wurde bislang noch nicht wieder geöffnet. Das bestätigte eine Sprecherin der Stadtverwaltung des Ortes nahe Osnabrück am Donnerstag. Die Firma gehe sehr couragiert und eigenverantwortlich mit dem Fall um, deshalb hätten die Behörden auch keine weiteren Maßnahmen anordnen müssen.

„Angesichts der potenziellen Gefahr durch eine möglicherweise giftige Spinne haben wir den Markt umgehend evakuiert und geschlossen“, teilte ein Sprecher von Aldi Nord am Donnerstag mit. Die Suche nach dem Krabbeltier mit Hilfe von Polizei, Feuerwehr und einem Schädlingsbekämpfer wurde am Mittwochnachmittag erfolglos eingestellt. Nun versuche man, weitere Experten hinzuzuziehen, hieß es von Seiten des Discounters mit Sitz in Essen.

Der Mitarbeiter habe am Mittwoch Obst und Gemüse gepackt, einen Biss an seiner Hand gespürt und nach eigener Aussage eine Spinne fortkrabbeln sehen, sagte der Aldi-Sprecher. Weil er sich kurze Zeit später unwohl fühlte, sei der Notarzt gerufen worden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo weder eine Bisswunde noch Giftspuren im Blut nachgewiesen werden konnten. Er blieb zwar zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus, zuletzt ging es ihm nach Angaben des Sprechers den Umständen entsprechend wieder gut.

Aldi-Drama: Spinne beißt Mitarbeiter und sorgt für Großeinsatz - Filiale sofort geräumt

Ursprungsmeldung vom 30. Dezember 2021: Georgsmarienhütte - Für den Mitarbeiter einer Aldi-Filiale in Georgsmarienhütte (Landkreis Oldenburg) muss der Schreck groß gewesen sein. Er wurde von einer Spinne gebissen, als er mit einer Bananenkiste hantierte. Der Mann wurde zur Beobachtung in einer Krankenhaus gebracht, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. „Es ist aber nicht gefährlich“, betonte die Beamtin.

Spinne beißt Aldi-Mitarbeiter: Tier wurde nicht gefunden

Der Markt wurde nach dem Vorfall sofort geräumt. Zusammen mit einem Spinnenexperten suchten Polizei und Feuerwehr nach dem Arachniden, jedoch vergeblich. Nach drei Stunden wurde die Suche am späten Nachmittag zunächst eingestellt. „Wir konnten der Spinne noch nicht Herr werden“, sagte die Polizeisprecherin.

Nach Informationen von RTL geht es dem Mitarbeiter den Umständen entsprechend gut. Demnach soll es sich bei dem Biss um einen Trockenbiss handeln. Das heißt, die Spinne hat dabei kein Gift abgegeben.

Die Bananen wurden nach Polizeiinformationen aus Kolumbien und der Dominikanischen Republik importiert. Um welche Spinnenart es sich handelte, sei allerdings unklar. Bisse von giftigen Spinnen sind Experten zufolge nicht zwangsläufig gefährlich für Menschen.

Spinnen in Bananenkisten kommen häufiger vor

In Bananenkisten werden immer wieder mal Spinnen entdeckt. So wurde erst kurz vor Weihnachten ein Supermarkt in Ludwigsburg wegen einer Spinne geräumt werden. Im Juli vergangenen Jahres wurde in einer Norma-Filiale sogar die giftiges Spinne der Welt gefunden.

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