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Immer mehr Spielsachen sind mit dem Internet verbunden.

Test warnt vor vernetztem Spielzeug

„Smarte Puppen“: Die Spione im Kinderzimmer

Die Stiftung Warentest hat sogenannte „smarte“ Puppen und Spielzeug-Roboter getestet – und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis.

„Einige von diesen Spielzeugen sind brandgefährlich, weil sie eine ungesicherte Funkverbindung haben. Das heißt, dass jeder Smartphone-Besitzer sich mit ihnen verbinden kann, um das Kind abzuhören, es auszufragen oder zu bedrohen“, erklärt Test-Redakteur Martin Gobbin.

Smarte Puppen können über Smartphone-Apps der Eltern aufs Internet zugreifen. Dadurch sind sie in der Lage, Fragen der Kinder zu beantworten oder auf Wunsch zu tanzen oder Ähnliches. Konkret warnen die Tester vor dem i-Que Intelligent Robot, dem Toy-Fi Teddy und dem bellenden Roboterhund Wowwee Chip. Zu dem circa 89 Euro teuren Roboter schreibt Test: „Jeder Smartphone-Besitzer kann den Roboter kontrollieren, ihn als Wanze einsetzen, Fragen, Einladungen oder Drohungen an das Kind richten und seine Antworten empfangen.“ Um die Daten des Roboters abzufangen, reicht es, sich in der Nähe des Spielzeugs aufzuhalten– also etwa auf der Straße vordem Kinderzimmer zu stehen. Auch bei der sprechenden Puppe My Friend Cayla gab es dieses Sicherheitsproblem, weshalb sie im Februar von der Bundesnetzagentur verboten wurde. Die internetfähige Barbie von Mattel (Hello Barbie) ist zwar etwas besser gesichert, wird von den Testern trotzdem als „kritisch“ bewertet: Über integrierte Mikrofone kann das Kind von den Eltern online belauscht werden.

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