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Dunkle Rauchwolken stehen in Bremen über einer Häuserzeile, vor der Rettungskräfte in Bereitschaft sind. Ein Sportflugzeug war in eine Lagerhalle gestürzt.

Absturz in Gewerbegebiet

Sportflugzeug stürzt in Bremen ab - zwei Tote

Bremen - Es hätte eine Katastrophe werden können: Direkt neben Mehrfamilienhäusern in Bremen kracht ein Kleinflugzeug auf das Gelände eines Autohauses. Zwei Männer im Flugzeug sterben.

Unmittelbar nach dem Start ist ein Kleinflugzeug in Bremen auf das Gelände eines Autohauses gestürzt und explodiert. Die beiden Männer im Cockpit starben. Die Maschine war nach Augenzeugenberichten am Freitag fast senkrecht in ein Lagergebäude mit Reifen gestürzt. Die Feuerwehr hatte Mühe, den Brand mit einem Großaufgebot an Löschkräften unter Kontrolle zu bringen. Rund 150 Polizisten waren im Einsatz, zwei Wohnhäuser wurden geräumt.

Bei dem Flugzeug handelte es sich nach Angaben der Firma ProFlight GmbH um eine einmotorige Maschine von Typ Saab 91 B Safir. Sie war mit zwei Personen besetzt. Nähere Angaben zu den Opfern gab es zunächst nicht.

Nach Angaben des betroffenen Fluganbieters ProFlight war die historische Sportmaschine auf einem Rundflug unterwegs. Das teilte das Unternehmen im Internet mit. ProFlight ist eine Gemeinschaftsfirma der Ausbildungstochter der Lufthansa und eines Luftfahrt-Eventorganisators. Das Unternehmen vermarktet unter anderem auch Flugsimulatorstunden.

Die Absturzstelle im Stadtteil Huckelriede liegt nur wenige hundert Meter von der Startbahn des Bremer Flughafens entfernt. Während etwa 100 Feuerwehrleute die brennende Halle aus zahlreichen Rohren mit Schaum eindeckten, donnerte ein zweistrahliger startender Airbus in niedriger Höhe am Autohaus vorbei.

Die Mitarbeiter des Autohandels kamen mit einem Schock davon. „Ich habe gesehen, wie ein Flugzeug senkrecht abgestürzt ist“, sagte Markus Petrosch, der in der Autopflegehalle direkt neben dem Reifenlager arbeitet. Durch die Druckwelle seien viele Sachen durch die Luft geflogen. Mindestens ein Auto brannte völlig aus. „Wir haben richtig Glück gehabt.“ Auf einem kleinen Balkon an der Halle säßen mittags gerne Kollegen in der Pause, sagte Petroch. „Heute zum Glück nicht.“

Zur Unfallursache lagen zunächst keine Erkenntnisse vor. Polizei und Experten des Luftfahrtbundesamts begannen mit den Ermittlungen.

Mehr Infos finden Sie beim Portal der Kreiszeitung.

AFP/dpa

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