Freundin hat immer noch Albträume

Sportler macht eklige Entdeckung in seinem Proteinpulver

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Manchester - Als Adam Brenton einen Fitness-Shake zu sich nehmen will, findet er etwas ziemlich Ekliges in seinem Proteinpulver.  

Der sportbegeisterte Adam Brenton aus Manchester vertraut seit acht Jahren auf ein Proteinpulver mit Schokoladengeschmack. Gemischt mit Wasser oder Milch entsteht daraus ein eiweißreicher Shake, der den Muskelaufbau unterstützt. Nun hat der 25-Jährige allerdings eine ziemlich grausige Entdeckung in einem Beutel mit dem Pulver gemacht. 

Brenton hatte die 1,45-Kilo-Packung seit etwa drei Wochen benutzt, als er beim Rauslöffeln des Pulvers eines Tages auf einen Widerstand stieß. Irritiert sah er in den Beutel und traute seinen Augen zuerst nicht - dort lag eine tote Maus. Ungläubig hielt er den Beutel ans Licht, um seinen Fund genauer zu begutachten - und ließ ihn dann vor Schreck fallen, als er den Nager deutlich zu Gesicht bekam.

Ein totes Tier in seinem Pulver - da verging Brenton gehörig der Appetit, nicht nur auf seinen Protein-Shake. „Ich konnte nichts zu Abend essen, mir war schlecht“, berichtete Brenton später gegenüber dem Portal Manchester Evening News. Seine Freundin hat angeblich immer noch Albträume von dem verwesten Nagetier. 

Wie kam die Maus in den Beutel mit dem Pulver?

Doch wie kam die Maus in die Packung? Nicht von außen, glaubt der Engländer. Brenton fand keine Bissspuren auf dem Beutel und auch in dem Regal, wo er das Pulver aufbewahrte, gab es von Mäusen keine Spur. „Die Maus muss in dem Pulver begraben gewesen sein und ich habe sie in den letzten drei Wochen ausgegraben“ glaubt Brenton. Er kann nur mutmaßen, was das mit dem Pulver angestellt hat. 

Krank ist Brenton von dem mausverseuchten Pulver zwar nicht geworden, doch er verlangt Entschädigung vom Hersteller My Protein, einem der größten Anbieter von Sportnahrung in Europa. Seine Begründung: Seine Gesundheit sei gefährdet worden. My Protein kündigte an, den Vorfall so schnell wie möglich zu untersuchen, dazu soll auch der betroffene Beutel sichergestellt werden. 

Es bestehen allerdings auch Zweifel daran, dass die Maus tatsächlich beim Verpacken in den Beutel gekommen ist, wie Brenton glaubt. Man kann davon ausgehen, dass der Beutel nach seiner Verpackung mehrere Wochen gelagert worden war, bevor er zu Brenton geliefert wurde, der das Produkt im Internet bestellt hatte. Die tote Maus müsste also bereits eine lange Zeit in dem Beutel gewesen sein, bevor Brenton ihn zum ersten Mal öffnete. Zu diesem Zeitpunkt hätte ihm dann aber bereits ein übler Verwesungsgeruch entgegen kommen müssen. 

sr

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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