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Ein Künstler verfeinert die Mainzer Boxring-Figur von Ex-Bundespräsident Christian Wulff.

Spott: Karnevalisten reagieren auf Wulff-K.o.

Mainz/Köln - Bisher war die große Wulff-Figur eines Mainzer Karnevalswagen nur "angeschlagen". Nun ist sie "K.o". Auch andere Karnevalisten reagieren auf den Rücktritt mit dem Umbau ihrer Wagen.

Der Mainzer Karneval reagiert prompt auf den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff und ändert einen Wagen für den Rosenmontagszug. Wulff wird auf dem Wagen als geprügeltes Staatsoberhaupt im Boxring gezeigt.

“Das Wort “angeschlagen“ werden wir in “K.o.“ verändern“, sagte der Wagenbauer des Mainzer Carneval-Vereins (MCV), Dieter Wenger, am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Auch an den Augen der Figur wird wohl noch gefeilt: Sie sollen verdreht werden, während sie bisher geradeaus blicken. Die Wulff-Figur sei aber schon so gebaut worden, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, verriet Wenger. “Er hängt schon angeschlagen in den Seilen.“

Der MCV rechnet bei dem 111. Rosenmontagszug wieder mit einer halben Million Zuschauer in der 200.000-Einwohner-Stadt. Gut 9500 Teilnehmer sind in dem sieben Kilometer langen Zug mit von der Partie.

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Auch der Leiter des Kölner Rosenmontagszuges, Christoph Kuckelkorn, lässt einen neuen Karnevalswagen zum Bundespräsident bauen. “Den Etappenhasen Wulff wird es nicht geben“, sagte Kuckelkorn am Freitag der Nachrichtenagentur dapd. “Wir haben uns schon nach den ersten Meldungen zu den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Wulff zu diesem Schritt entschieden.“ Zurzeit gebe es drei bis vier Ideen, wie das Motiv aussehen soll. “Wir sind gerade in einer kreativen Phase.“

Der Abriss des am Mittwoch vorgestellten Wulff-Wagens soll noch am Freitag zelebriert werden, der Bau des neuen Wagens sofort beginnen.

DPA/AP

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