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In einem Keller in einem Mehrfamilienhaus in Neustrelitz stießen die Ermittler auf ein Sprengstofflabor.

Explosive Pyrotechnik

Sprengstofflabor im Keller gefunden

Bei einer Razzia haben Zöllner in einem Keller ein Sprengstofflabor ausgehoben. Mit den Chemikalien hätte nach Einschätzung eines Experten das gesamte Mehrfamilienhaus in die Luft gesprengt werden können.

Rostock/Neustrelitz -  Ein 25-Jähriger lagerte im Keller eines Mehrfamilienhauses in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) 40 Kilogramm illegale Böller und mehr als 25 Kilogramm Chemikalien in flüssiger und pulverisierter Form, wie das Zollfahndungsamt Hamburg am Donnerstag mitteilte. Aus den Chemikalien lasse sich Sprengstoff herstellen. Gegen den 25-Jährigen wird wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Profi-Labor und Waffen

Neben der Laborausrüstung fanden die Beamten den Angaben zufolge bei der Durchsuchung am Dienstag auch einen Industriebackofen und ein professionelles Zündpult, wie es Berufsfeuerwerker nutzen. Nach Einschätzung eines Chemikers hätte mit den Chemikalien das gesamte Mehrfamilienhaus gesprengt werden können, hieß es in der Mitteilung.

Außerdem beschlagnahmten die Zöllner verbotene Waffen, unter anderem ein Würgeholz, ein sogenanntes Nunchaku, sowie geringe Mengen Rauschgift. Nach Angaben des Zollfahndungsamtes waren unter anderem 30 Beamte von Zoll und Munitionsbergungsdienst im Einsatz.

dpa

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