Was unter aggressivem Betteln zu verstehen ist, variiert von Stadt zu Stadt. Foto: Paul Zinken
1 von 5
Was unter aggressivem Betteln zu verstehen ist, variiert von Stadt zu Stadt. Foto: Paul Zinken
Wenn versucht wird, mit Kindern oder Wunden Mitleid zu erregen, schreiten Ordnungshüter ein. Foto: Paul Zinken
2 von 5
Wenn versucht wird, mit Kindern oder Wunden Mitleid zu erregen, schreiten Ordnungshüter ein. Foto: Paul Zinken
Freundliche Bettler leiden unter den Methoden ihrer Konkurrenten. Foto: Holger Hollemann
3 von 5
Freundliche Bettler leiden unter den Methoden ihrer Konkurrenten. Foto: Holger Hollemann
Ein Mann gibt in der Königstraße in Stuttgart einer Bettlerin zwei Euro. Foto: Silas Stein
4 von 5
Ein Mann gibt in der Königstraße in Stuttgart einer Bettlerin zwei Euro. Foto: Silas Stein
Es geht auch kreativer, als einfach demütig die Hand aufzuhalten. Foto: Julian Stratenschulte
5 von 5
Es geht auch kreativer, als einfach demütig die Hand aufzuhalten. Foto: Julian Stratenschulte

Geldbußen und Platzverweise

Städte nehmen organisierte Bettler ins Visier

Wer mit einem Schild "Ich habe Hunger" um ein Almosen bittet, hat in Deutschland meist nichts zu befürchten. Die Behörden gehen nur gegen "aggressives Betteln" vor. Aber wo fängt das an?

Hamburg (dpa) - Deutsche Behörden gehen verstärkt gegen organisierte Betteltrupps vor. Wenn Passanten belästigt werden oder versucht wird, mit Kindern oder Wunden Mitleid zu erregen, schreiten die Ordnungshüter ein.

Sie stellen die Personalien fest, erteilen Platzverweise und beschlagnahmen das erbettelte Geld, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in mehreren Großstädten ergab. Die Maßnahmen zeigten Wirkung, sagten Behördensprecher in Hamburg, München und Stuttgart. Solange arme Menschen aber nur die Hand aufhalten, werden sie praktisch überall toleriert.

Besonders hart geht Nürnberg gegen aggressive und organisierte Bettler vor: Die Stadt verhängt nach einer Anzeige in der Regel Geldbußen zwischen 50 und 550 Euro. Wer nicht zahlt, könne in Erzwingungshaft kommen, erklärte eine Polizeisprecherin.

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Loveparade-Prozess steuert auf Einstellung zu
Der Loveparade-Prozess könnte ohne ein Urteil zu Ende gehen. Das Gericht hat eine Einstellung vorgeschlagen. Strittig ist, ob Geldauflagen gegen die Angeklagten verhängt …
Loveparade-Prozess steuert auf Einstellung zu
Zeuge: "El Chapo" zahlte Ex-Präsident Nieto 100 Millionen
New York (dpa) - Der frühere Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán hat nach Aussage eines Zeugens dem mexikanischen Ex-Präsidenten Enrique Peña Nieto Schmiergeld in …
Zeuge: "El Chapo" zahlte Ex-Präsident Nieto 100 Millionen
Schon elf Lawinentote in Österreich
Blauer Himmel kämpft sich durch die Schneewolken. Aber allenthalben ist noch große Vorsicht geboten. Eine Lawine vertreibt Gäste eines Hotels. In Kärnten stirbt ein …
Schon elf Lawinentote in Österreich
Tote und Dutzende Verletzte nach Explosion in Paris
Paris wartet bang auf erneute "Gelbwesten"-Proteste, die Behörden befürchten Gewalt. Plötzlich eine lauter Knall: Mitten in der Metropole gibt es eine Explosion, bei der …
Tote und Dutzende Verletzte nach Explosion in Paris