Ein Buchfink trällert sein Lied. 36 Prozent der Befragten würden gerne öfter Vogelgezwitscher hören. Foto: Frank Rumpenhorst
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Ein Buchfink trällert sein Lied. 36 Prozent der Befragten würden gerne öfter Vogelgezwitscher hören. Foto: Frank Rumpenhorst
Viele Städter fühlen sich von schreienden Babys nicht gestört und wünschen sich mehr Vogelgezwitscher. Was sie wohl zu schreienden Vogelbabys sagen? Foto: Holger Hollemann/Archiv
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Viele Städter fühlen sich von schreienden Babys nicht gestört und wünschen sich mehr Vogelgezwitscher. Was sie wohl zu schreienden Vogelbabys sagen? Foto: Holger Hollemann/Archiv
In Japan sollen die Kinder schreien: Beim "Nakizumo", einem Baby-Schrei-Wettbewerb, messen sich die Babys in ihren Schreikünsten und werden von Sumo-Ringern begleitet. Foto: Kiyoshi Ota
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In Japan sollen die Kinder schreien: Beim "Nakizumo", einem Baby-Schrei-Wettbewerb, messen sich die Babys in ihren Schreikünsten und werden von Sumo-Ringern begleitet. Foto: Kiyoshi Ota
Besonders unbeliebt bei Städtern: Straßenlärm. Foto: Tobias Hase/Archiv
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Besonders unbeliebt bei Städtern: Straßenlärm. Foto: Tobias Hase/Archiv
Das Bundesforschungsministerium unter Johanna Wanka (CDU) hat die Forsa-Studie in Auftrag gegeben. Sie selbst lebte in einem Gewerbegebiet in Braunschweig, wo es aber recht ruhig war. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
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Das Bundesforschungsministerium unter Johanna Wanka (CDU) hat die Forsa-Studie in Auftrag gegeben. Sie selbst lebte in einem Gewerbegebiet in Braunschweig, wo es aber recht ruhig war. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
Baulärm: Wohl eins der unangenehmsten Geräusche für Stadtbewohner. Foto: Soeren Stache/Archiv
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Baulärm: Wohl eins der unangenehmsten Geräusche für Stadtbewohner. Foto: Soeren Stache/Archiv
21 Prozent der Befragten wünschen sich in Parks mehr Ruhe - wie hier im Leipziger Clara-Zetkin-Park. Foto: Peter Endig/Archiv
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21 Prozent der Befragten wünschen sich in Parks mehr Ruhe - wie hier im Leipziger Clara-Zetkin-Park. Foto: Peter Endig/Archiv
Fluglärm ist nur für wenige Stadtbewohner ein Problem. Foto: Patrick Seeger/Archiv
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Fluglärm ist nur für wenige Stadtbewohner ein Problem. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Städter lieben Vogelgezwitscher - und Straßenlärm nicht

Ruhe im Alltag - was manch ein Dorfbewohner zu viel hat, ist in vielen Städten kaum zu finden. Ein Zustand, unter dem manch ein Städter leidet, wie eine Umfrage zeigt.

Berlin (dpa) - In der Stadt lärmt es schon genug - da muss es nicht noch am Arbeitsplatz oder Zuhause laut sein. Fast jeder zweite Stadtbewohner wünscht sich nach einer Umfrage mehr Stille im Alltag.

Das geht aus einer Forsa-Umfrage für das Bundesforschungsministerium (BMBF) im Rahmen der Kampagne "Wissenschaftsjahr 2015 - Zukunftsstadt" hervor, die heute veröffentlicht wird.

Fast die Hälfte der 1003 Befragten (42 Prozent) äußerten bei der Befragung den Wunsch nach mehr Ruhe - dieser Wunsch kommt bei den meisten (48 Prozent) am Arbeitsplatz auf, aber auch im Straßenverkehr (43 Prozent) und zu Hause (39 Prozent). Befragte ab 60 Jahren gaben deutlich seltener als Jüngere an, dass sie sich nach mehr Stille im Alltag sehnen. Am lärmempfindlichsten zeigten sich die 30- bis 44-Jährigen.

Immerhin 21 Prozent der Befragten, denen es manchmal zu laut ist, wünschen sich in Parks mehr Ruhe. Die meisten Befragten sind genervt von Geräuschen im Straßenverkehr (34 Prozent), lediglich sieben Prozent beschwerten sich über das Dauerstreitthema Fluglärm. Kindergeschrei stört nach eigenen Angaben nur vier Prozent der Umfrageteilnehmer. Naturgeräusche dagegen kommen gut an: 36 Prozent der Befragten würden gerne öfter Vogelgezwitscher hören.

Nach Meinung der Bürger sollte die Geräuschkulisse eines Ortes stärker in der Stadtplanung berücksichtigt werden: Dafür sprachen sich 58 Prozent der Befragten aus. Mit der Aktion "Stadtklang" will das BMBF genau auf diesen Aspekt aufmerksam machen. Seit dem 1. August können Menschen angenehme, typische oder störende Klänge aufnehmen und online auf eine Klangkarte laden.

Klangkarte Stadtklang

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