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So präsentiert sich die ägyptische "Königin der Wahrsager", Joy Ayyad auf ihrer Facebook-Seite.

Düstere Prognosen

Star-Hellseherin: Das sagt sie für 2014 voraus

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Kairo - Star-Hellseherin Joy Ayyad hat für 2013 den völlig unerwarteten Schnee in Ägypten und den Sturz von Präsident Mursi vorhergesagt. Das sind ihre Prophezeiungen für 2014.

In ihrer Heimat Ägypten gilt Joy Ayyad als "Königin der Wahrsager". Außerhalb des Landes am Nil kannte sie bislang kaum jemand. Das änderte sich allerdings vor wenigen Tagen mit dem völlig unerwarteten Schneefall in Ägypten - dem ersten seit 112 Jahren. Dieses Wetterphänomen hatte Ayyad gegenüber dem russischen Rundfunk-Auslandsdienst "Stimme Russlands" erstaunlich präzise prognostiziert. So vermeldet der Sender: "Wie es aussieht, war die Kairoer Astrologin und Numerologin Joy Ayyad die einzige, die die jetzige Lage nicht nur vorausgesehen, sondern sogar die genauen Fristen vorausgesagt hat." So habe sie wörtlich verkündet, dass es in Ägypten bis Ende des Jahres schneien werde.

Um dem Eindruck entgegenzuwirken, dass Ayyad mit ihrer Vorhersage schlichtweg einen Zufallstreffer gelandet habe, berichtet die "Stimme Russlands" von weiteren Zukunftsvisionen, die tatsächlich eingetroffen seien. So habe sie auch den Sturz der ägyptischen Staatschefs Mubarak und Mursi vorhergesagt. Letzteren zu einer Zeit, als der Islamist Mursi noch ziemlich fest im Sattel saß.

Gegenüber dem russischen Sender zählt Joy Ayyad noch weitere Prophezeiungen auf, die sich in 2013 bewahrheitet hätten. "Ich habe den Terroranschlag auf die Kirche in Alexandria und den Tod des ägyptischen Vizepräsidenten Omar Suleiman vorhergesagt, aber auch das Erdbeben im Iran und den Hurrikan in den USA. All dies wurde auf meiner Facebook-Seite notiert."

Für die Stimme Russlands sind diese Volltreffer der Wahrsagerin Grund, sie nach ihren Prophezeiungen für das kommende Jahr zu befragen - und die Zukunftsdeutungen in mehreren Sprachen zu veröffentlichen.  In zwei Interviews (hier und hier), hat die Hellseherin nun ihre Zukunftsvisionen bekanntgegeben.

Das soll 2014 passieren:

  • Russland soll weltweit einflussreicher werden als Amerika und China.
  • In den USA sind 2014 ernsthafte Naturkatastrophen zu erwarten.  Ayyad prophezeit noch mehr Unheil für die Vereinigten Staaten: "Darüber hinaus wird es in der Gesellschaft zu einer großen Spaltung kommen, die den Anfang vom Ende jener USA bedeuten könnte, die wir gewohnt sind."

  • Ägypten soll wieder seine Führungsrolle in der arabischen Welt erlangen.

  • Ägypten und Russland werden ein festes Bündnis schmieden.

  • Es kommt erneut zu einer Revolution in Tunesien und zu einem Machtwechsel in Libyen.
  • Im Nahen Osten sind außerdem Naturphänomene zu erwarten, wie Schneefall in Ägypten.
  • In Saudi-Arabien kommt es voraussichtlich zu einer Überschwemmung, wahrscheinlich in Dschidda.
  • Die Weltkarte wird sich im Jahr 2014 ändern.
  • Russland wird einen groß angelegten Terror-Angriff abwehren müssen. Ayyad präzisiert: "Dies gelingt voraussichtlich dank seiner Sicherheitsbehörden, aber auch dank gewisser Technologien, die vorerst geheim gehalten werden und keine Konkurrenz weltweit kennen."

Übrigens: Vorsichtshalber hat die "Stimme Russlands" auch gleich eine gegenüber Wahrsagerei skeptische Expertin befragt, nämlich die Psychologin Maria Kruglowa. Sie hält vor allem Vorhersagen, die im Bereich der Politik tatsächlich eintreffen, für ziemlich unspektakulär. Die Psychologin betont, dass solche Prognosen wohl eher auf gesundem Menschenverstand basieren, denn auf magischen Fähigkeiten: "Solche 'Prophezeiungen' haben mit Hellseherei natürlich nichts zu tun. Man braucht sich nur mehr oder weniger in der gegenwärtigen militärpolitischen Situation auszukennen. Prognosen wie diese beziehen sich auf reale Fakten – wie etwa die äußerst instabile Situation im Nahen Osten. Damit riskieren die 'Hellseher' kaum ihren Ruf."

Da passt auch eine Meldung des katholischen Nachrichtendienstes kath.net ins Bild: So zeigt eine Auswertung der spektakulärsten Prognosen für 2013, dass die Hellseher mit ihren Prognosen voll daneben lagen. Und den aufsehenerregenden Rücktritt von Papst Benedikt XVI. hatte gar keiner der Zukunftsdeuter vorab verkündet...

fro

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