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Vorfall geht viral 

Starbucks-Verkäufer kassiert 90.000 Euro Trinkgeld - weil er Kundin in die Schranken wies

Eine Starbucks-Kundin geriet mit einem Barista aneinander und stellte ihn an den Facebook-Pranger. Dann nahm die Geschichte eine bemerkenswerte Wendung.

  • Eine Frau in San Diego möchte bei Starbucks einen Kaffee bestellen.
  • Da sie keine Maske trägt, wird ihr kein Kaffee serviert.
  • Ihre Beschwerde auf Facebook geht mächtig nach hinten los.

San Diego - Die Aktion ging aber mal richtig nach hinten los. Als eine Kundin in einer Starbucks-Filiale im US-amerikanischen San Diego einen Kaffee bestellen will, wird sie vom Barista Lenin Gutierrez darauf hingewiesen, sie möge doch eine Maske tragen. In Zeiten von Corona* gelten die Hygienevorschriften* natürlich auch in den USA. Das wollte die Frau namens Amber G. aber nicht akzeptieren und verließ wutentbrannt den Kaffee-Laden.

Starbucks - Frau aus San Diego trägt keine Maske und wird nicht bedient - Beschwerde geht nach hinten los

Doch damit nicht genug. Bevor Amber die Starbucks-Filiale verließ, machte sie noch ein Foto von Gutierriez. Um es anschließend auf Facebook mit folgendem Text zu posten: „Das hier ist Lenin von Starbucks, der sich weigerte, mich zu bedienen, weil ich keine Maske* getragen haben. Das nächste Mal werde ich auf die Polizei warten und eine medizinische Ausnahmebescheinigung mitnehmen.“

Gutierrez schaut auf dem Foto verdutzt drein, trägt dabei aber eine Maske. Gegenüber CNN erzählte der Barista, dass er der Kundin nicht einmal die Hygieneregeln des Unternehmens zeigen konnte. Da habe sie nämlich schon wutentbrannt das Geschäft verlassen. 

Starbucks - In San Diego: Kundin will keine Maske tragen und beschwert sich auf Facebook

Damit war die Geschichte aber immer noch nicht gegessen. „Zuerst dachte ich: Wow, sie stellt mich tatsächlich auf Facebook an den Pranger“, so der Barista gegenüber dem TV-Nachrichtensender CNN. „Nachdem ich aber begonnen hatte, die Kommentare zu lesen, musste ich loslachen.“

Denn nicht die verärgerte Kundin, sondern der 24-Jährige wird in den Kommentaren überwiegend gelobt. Mehr als 130.000 Mal wurde der Post schon kommentiert. Mit Matt Cowen hat ein User sogar eine Crowd-Funding-Initiative gestartet. Mit dem Ziel, Trinkgeld für den aufmerksamen Gutierrez zu sammeln. Bis Dienstag Mittag (30.6.) waren schon fast 100.000 Dollar (rund 90.000 Euro) zusammengekommen. 

Starbucks: Kundin in San Diego verzichtet auf Maske und bekommt keinen Kaffee - dafür aber Shistorm

Das „Dankeschön“ vom Barista ließ nicht lange auf sich warten. In Form eines Facebook-Videos. 

Mit dem gesammelten Geld möchte sich Gutierrez einen Traum erfüllen und Tänzer werden. Außerdem möchte er einen Teil der Spenden an Organisationen in San Diego abgeben. 

Auch ein Burger-King-Mitarbeiter war Thema in den sozialen Medien. Aber nicht wegen einer mutigen Tag, vielmehr wegen eines peinlichen Rechtschreibfehlers. Selbst die Konkurrenz fühlte sich zu einem Kommentar genötigt. 

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Facebook

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