Nach einem Erdbeben durchsuchen Rettungskräfte ein zerstörtes Gebäude. Foto: Visar Kryeziu/AP/dpa
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Nach einem Erdbeben durchsuchen Rettungskräfte ein zerstörtes Gebäude. Foto: Visar Kryeziu/AP/dpa
Rettungskräfte tragen die Leiche eines kleinen Mädchens in einer roten Decke aus einem zerstörten Gebäude. Foto: Visar Kryeziu/AP/dpa
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Rettungskräfte tragen die Leiche eines kleinen Mädchens in einer roten Decke aus einem zerstörten Gebäude. Foto: Visar Kryeziu/AP/dpa
Rettungskräfte suchen in einem zerstörten Gebäude in Thumane nach Überlebenden. Foto: Hektor Pustina/AP/dpa
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Rettungskräfte suchen in einem zerstörten Gebäude in Thumane nach Überlebenden. Foto: Hektor Pustina/AP/dpa
Nach dem Erdbeben stehen zwei Männer neben einem beschädigten Gebäude in Durres. Foto: Hektor Pustina/AP/dpa
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Nach dem Erdbeben stehen zwei Männer neben einem beschädigten Gebäude in Durres. Foto: Hektor Pustina/AP/dpa
Das Erdbeben richtete in Westalbanien schwere Schäden an. Foto: Hektor Pustina/AP/dpa
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Das Erdbeben richtete in Westalbanien schwere Schäden an. Foto: Hektor Pustina/AP/dpa
Das wohl schwerste Erdbeben seit Jahrzehnten in Albanien erschütterte die Westküste des Balkanstaats. Foto: Uncredited/AP/dpa
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Das wohl schwerste Erdbeben seit Jahrzehnten in Albanien erschütterte die Westküste des Balkanstaats. Foto: Uncredited/AP/dpa
Das Ende eines Hotels: In der Stadt Durres haben Trümmer ein Auto teilweise begraben. Foto: Uncredited/AP/dpa
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Das Ende eines Hotels: In der Stadt Durres haben Trümmer ein Auto teilweise begraben. Foto: Uncredited/AP/dpa

27 Todesopfer

Erdbeben in Albanien: 46 Überlebende aus Trümmern gerettet

Heftige Erdstöße lassen Gebäude einstürzen, treiben verängstigte Menschen auf die Straße. Der Balkanstaat Albanien wurde von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 23.

Tirana (dpa) - Rettungskräfte haben aus den Trümmern des schwersten Erdbebens seit Jahrzehnten in Albanien inzwischen 46 Überlebende geborgen. Das teilte das Verteidigungsministerium am Mittwochmorgen mit.

Die Zahl der Todesopfer sei unterdessen auf 27 gestiegen. Die Zahl der Verletzten bezifferte das Ministerium auf 650. Ministerpräsident Edi Rama erklärte den Mittwoch zum nationalen Trauertag. Staatliche Institutionen senkten die albanische Flagge auf halbmast. Außerdem kündigte Rama auf einer Regierungssitzung am Mittwochmorgen die Verhängung des Ausnahmezustands für die am schlimmsten betroffenen Regionen Tirana und Durres an. 

Das Erdbeben hatte am frühen Dienstagmorgen den Westen des kleinen Balkanstaats erschüttert. In Tirana, der Hafenstadt Durres und einigen Landgemeinden stürzten Häuser ein, Menschen liefen zu nachtschlafender Zeit in Panik auf die Straße. Auch am Mittwoch wurden noch Opfer unter den Trümmern vermutet. Das Wackeln der Erde war über die Landesgrenzen hinaus zu spüren, so etwa in Nordwestgriechenland, Südserbien und in Teilen Süditaliens.

Das Institut für Geowissenschaften in Tirana und das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam gaben die Stärke des Bebens mit 6,3 an, die US-Erdbebenwarte (USGS) mit 6,4. Das Epizentrum lag nach albanischen Angaben zehn Kilometer nördlich von Durres und 30 Kilometer westlich von Tirana. Das Zentrum wurde in zehn Kilometer Tiefe im Adriatischen Meer lokalisiert.

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