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Starkes Erdbeben im Indischen Ozean

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- Bangkok/Neu Delhi - Ein starkes Erdbeben im Indischen Ozean ist offenbar glimpflich verlaufen. Die Behörden meldeten zunächst keine Opfer oder Schäden. Auch eine Tsunami-Warnung wurde nach kurzer Zeit wieder aufgehoben.

Das Beben mit der Stärke 7,2 ereignete sich vor den Nikobaren-Inseln. Im Hauptort der Inselgruppe, Port Blair, verursachte das Erdbeben nach Fernsehberichten jedoch eine Panik. Die Menschen liefen aus ihren Häusern auf die Straßen.

Die Nikobaren und die benachbarten Andamanen gehörten zu den mit am stärksten betroffenen Regionen bei der Tsunami-Katastrophe vom zweiten Weihnachtstag 2004. Damals waren auf den Inselgruppen 10 000 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt starben mehr als 220 000 Menschen.

Das Beben am Sonntag geschah um 17.42 Uhr (MESZ) in einer Tiefe von zehn Kilometern. Das Epizentrum lag rund 420 Kilometer südlich von Port Blair und rund 440 Kilometer nordwestlich von Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra. Die Erdstöße sollen noch in Madras (Indien) und Phuket zu spüren gewesen sein.

In Thailand waren von der Warnung auch die Urlaubsregionen Phuket und Krabi betroffen. Nian Raya (33) vom Empfang des Luxushotels Allamanda Laguna auf der Insel Phuket berichtete, nach dem Alarm hätten sich die Einwohner und Touristen auf einen Tsunami für 19.12 Uhr (MESZ) vorbereitet. Einige Gäste seien in Bergregionen geflüchtet. Als nichts geschah, seien sie wieder ins Hotel zurückgekehrt.

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