Computeranimation von Sentinel-1B auf dem Weg in den Orbit. Foto: ESA/ATG medialab

Start des Umwelt-Satelliten zur Erdbeobachtung verschoben

Darmstadt/Kourou (dpa) - Zum zweiten Mal hat die europäische Raumfahrtagentur Esa den Start des Umwelt-Satelliten "Sentinel-1B" vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana kurzfristig um einen Tag verschoben.

Auch für den Abend sei mit starken Höhenwinden gerechnet worden, sagte ein Esa-Sprecher in Darmstadt. Dies wird für einen Start als riskant angesehen. Höhenwinde waren bereits ausschlaggebend für eine Verschiebung am Freitagabend gewesen. "Es gibt keinerlei technische Gründe." Der neue Starttermin ist nun für Sonntagabend um 23.02 Uhr an Bord einer Sojus-Trägerrakete geplant.

"Sentinel-1B" soll mit einem Radargerät aus rund 700 Kilometern Höhe die Erdoberfläche rund um die Uhr unter die Lupe nehmen. Der 2,3 Tonnen schwere und auf etwa sieben Jahre ausgelegte "Sentinel-1B" (englisch für "Wächter") ergänzt als Zwillingssatellit "Sentinel-1A", mit dem das "Copernicus"-Programm im April 2014 startete. Er wäre der vierte "Sentinel" im All.

Deutscher Wetterdienst

DLR zu Sentinel-1-Satelliten

Kontrollzentrum zu Sentinel-1-Satelliten

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Aus der Wohnung geworfen: Rentner lebt seit zwei Jahren in seinem Opel
Horst Schürmann ist seit mehr als zwei Jahren obdachlos. Der Rentner lebt in seinem Auto und beschäftigt unter anderem die Caritas und seine Heimatstadt Solingen.
Aus der Wohnung geworfen: Rentner lebt seit zwei Jahren in seinem Opel
Pfarrer in Berlin getötet - Verdächtiger gefasst
In Berlin ist ein Pfarrer aus Kongo-Brazzaville tot aufgefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann getötet wurde. Ein Verdächtiger wird am Freitag gefasst.
Pfarrer in Berlin getötet - Verdächtiger gefasst
Beziehungstat? Mann erschießt Frau und dann sich selbst
In Zürich haben sich am Freitag schreckliche Szenen abgespielt. Ein Mann erschießt nach einem Streit auf offener Straße eine Frau und richtet sich anschließend selbst.
Beziehungstat? Mann erschießt Frau und dann sich selbst
Empörung: Hilfspolizist griff bei US-Schulmassaker nicht ein
In der Schule schießt ein 19-Jähriger um sich. 17 Menschen sterben binnen sechs Minuten. Währenddessen harrt ein bewaffneter Polizist vor dem Gebäude vier Minuten …
Empörung: Hilfspolizist griff bei US-Schulmassaker nicht ein

Kommentare